Archiv für Januar 2013

Resident Evil: Degeneration (Film)

http://www.imdb.de/title/tt1174954/

Regisseur Makoto Kamiya
Schauspieler/Synchronisation deutsche Stimmen:
Paul Mercier
Julia Haacke
Thomas Albus
Johannes Raspe
Ole Pfennig
Kathrin Gaube
Tobias Lelle
Drehort Vereinigte Staaten,
Hongkong
Originaltitel
Originalsprache Englisch, Japanisch
Genre Horror
Spieldauer 97 Minuten
Erscheinungsjahr 2008
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt
Die Firma WilPharma forscht sieben Jahre nach den Vorfällen in Racoon City nach einem Heilmittel für den T-Virus. Der Widerstand in der Bevölkerung ist groß, da der Firma Menschenversuche vorgeworfen werden. Claire Redfield, die mittlerweile für die Organisation NGO arbeitet, soll einen Bericht über den Konzern verfassen. Deshalb landet sie am Flughafen der Stadt Harvardville, dem Hauptfirmensitz von WilPharma. Zeitgleich befinden sich dort auch ein Senator, der den Konzern unterstützt sowie eine Mitarbeiterin von NGO und deren Nichte.
Plötzlich stürzt ein außer Kontrolle geratenes Flugzeug in die Empfangshalle des Flughafens und mit dem T-Virus infizierte Menschen fallen heraus. Wieder beginnt für Claire ein Kampf ums Überleben, doch Hilfe naht: Leon S. Kennedy, der Held aus Resident Evil 4, wird geschickt, um die Überlebenden zu retten und die Situation zu klären.
Meinung
2008 erschien der Animationsfilm in den Kinos. Noch immer bedrohen die Viren von Umbrella die Welt. Es gibt gute und böse Menschen und eine Handvoll, die sich in einer Grauzone bewegen. Die Geschichte ist solide gemacht und mit jeder Minute spannend, allerdings muss auch erwähnt werden, dass die Animation der Figuren ein wenig steif wirkt. Die Mimik ist sehr starr. Die Technik ist mit Filmen wie „Final Fantasy: Advent Children“ nicht zu vergleichen, doch wenn man über die kleinen Animationsmängel hinweg sieht, kann man gutes Kino genießen. Popkorn, Chips und Cola dazu und der Grusel-Filmabend kann beginnen.
Fazit
Ein gut gemachter „Zombie-Film“, der nicht nur für Fans der Resident Evil Spielereihe oder Leon gemacht ist. Man muss nicht unbedingt wissen, was in den Spielen geschah, auch wenn es hilfreich ist und so manches besser erklärt. Für den Film wurden einige neue Figuren geschaffen, die die Storyline auffrischen.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Dragonball Evolution (Film)

http://www.imdb.com/title/tt1098327/

 

Regisseur James Wong
Schauspieler Justin Chatwin als Goku,

Chow Yun-Fat als Roshi,

James Marsters als Piccolo,

Jamie Chung als Chi Chi,

Emmy Rossum als Bulma,

Drehort Vereinigte Staaten,

Hongkong

Originaltitel Dragonball Evolution
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Spieldauer 84 Minuten
Erscheinungsjahr 2009
Altersfreigabe FSK 12

Inhalt

Nach 2000 Jahren ist der Außerirdische Oberteufel Piccolo wieder frei und will seine Mission weiterführen. Dazu braucht er die 7 Dragonballs, mit denen er den Drachen Shen Long rufen kann, der ihm einen Wunsch erfüllen soll. Auf der Suche hinterlassen er und seine Gefolgsleute eine blutige Spur. Eines der Opfer ist der alte Gohan. Sein (adoptierter) Enkel Goku schwört Rache und setzt alles daran, den Oberteufel aufzuhalten. Unterstützung erhält er dabei von der jungen Wissenschaftlerin Bulma, dem Kampfsportmeister Roshi, dem Dieb Yamcha und Gokus großer Liebe Chi Chi. Ein großer Kampf um das Glück der Welt steht bevor und Geheimnisse werden gelüftet.

 

Meinung

Ich ahnte es schon, als ich hörte, dass Dragonball Evolution deutschlandweit nur in 5 Kinos gespielt wurde: Der Film kann doch nichts sein. Dennoch, ich mag den Anime, deshalb habe ich mir den Film angesehen. Was soll ich sagen, meine Erwartungen wurden voll getroffen. Ja, der Film wartet mit Chow Yun-Fat und James Masters mit (relativ) großen Namen auf, doch was bringt das, wenn man die komplette Story über den Haufen wirft? Es war schon seltsam, den kleinen (soweit ich weiß ist er im Anime erst 10 Jahre alt und irgendwo im nirgendwo aufgewachsen) Son Goku als Teenager an einer High School zu sehen. Wirklich vorbei war es bei mir mit dem guten Willen, als ich hörte, dass der Riesenaffe Ouzaru Piccolos direkter Untergebener ist. Leider wurde das schon im Intro erwähnt. Wer den Anime kennt, wird wissen, warum das eine Unmöglichkeit ist. Welcher Riesenaffe, bzw. Saiyajin lässt sich von einem (zugegebenermaßen mächtigen) Namekianer unterwerfen? Aber gut, ich muss sagen, an einigen Stellen, habe ich herzhaft gelacht, doch dürften die meisten der Meinung sein, dass es nicht die Stellen waren, an denen es geplant war.

 

Die „besten“ Szenen sind folgende:

Dämonenkörper, die als Brücke über den Lavasee dienen – nichts Neues, aber durchaus lustig. Chi Chi (!) die Son Goku beibringt, wie man sein Qi richtig einsetzt. Last but not least Goku als Riesenaffe, der am Ende erst mal ausrastet und Roshi tötet, bevor er dann wieder er selbst wird. An sich nicht schlecht könnte man meinen, doch die Umsetzung ist mangelhaft. Das Kamehameha ist auch sehenswert, wenn man mal so richtig Schmunzeln will.

 

Fazit

Tja, der Film ist durchaus sehenswert, wenn man Trash mag. Mir selbst fällt es schwer, ihn irgendwo einzuordnen. Eine Animeverfilmung ist es nicht wirklich. Ein guter Kampfsportfilm auch nicht. Wie bei Romanverfilmungen versuchte ich auch hier, den Film weit ab vom Anime zu sehen, doch leider half es nicht sonderlich.

Mein Fazit also: 1 von 5 Zähnchen

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Neil Gaiman , Terry Pratchett „Ein gutes Omen – Der völlig andere Hexen-Roman“

omen

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor Neil Gaiman, Terry Pratchett
Übersetzt von unbekannt
Originaltitel Good Omens
Verlag Piper Taschenbuch
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 464
Erscheinungsjahr 1. Mai 2005 (10. Auflage)
Preis 10,99 €

Inhalt
In einer alles andere als stürmischen Nacht wird der Antichrist geboren. Damit sollte das Ende der Welt eingeleitet sein. Der Dämon Crowley und der Engel Erziraphael werden geschickt um den Jungen zu erziehen. Doch etwas stimmt ganz und gar nicht, denn der Junge wurde kurz nach der Geburt vertauscht. Der elfjährige Adam Young, der eigentliche Antichrist, wächst weit ab von Engeln und Dämonen auf. Als ihm klar wird, wer oder was er ist fragt er sich, genau wie seine beiden Erzieher: „Warum die Welt vernichten, sie ist doch eigentlich ganz schön?“ Und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Meinung
Die Reiter der Apokalypse jagen mit Motorrädern (ist doch viel stylischer als Pferde) durch die Straße. Sie sind allerdings nicht ganz das, was man erwartet: Krieg zeigt sich als kurviges Model, dass eine Spur des Kampfes hinter sich herzieht. Hunger ist kaum mehr als ein Strich in der Landschaft, der es in unserer Zeit wirklich leicht hat und Pestilenz? Tja, der verschwindet voll und ganz und wird durch Umweltverschmutzung ersetzt. Nur Tod bleibt wie er uns allen bekannt ist. Die große Frage ist: Wie sollen ein kleiner Junge und seine Freunde, sowie ein trotteliger Engel und ein genervter Dämon die Reiter aufhalten? Auf jeden Fall mit einer Menge Humor.

Der Roman sprüht vor Witz und erzählt die Geschichte vom Ende der Welt so, wie man sie sich gar nicht vorstellt. Gaiman und Pratchatt setzten alle Regeln einer zünftigen Apokalypse außer Kraft und schaffen so ein wunderbar komisches Werk.

Fazit
„Ein gutes Omen“ ist ein mehr als nur lesenswerter Roman. Ich bin während des Lesens von einem Lachflash zum nächsten geschlittert. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Also ran an die Seiten.

Mein Fazit also: 5 von 5 Zähnchen

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Michelle Raven „Ghostwalker – Die Spur der Katzen“

ghostwalker

 

Autor Michelle Raven
Übersetzt von
Originaltitel
Verlag LYX
Originalsprache
Genre Fantasy
Seitenzahl 512
Erscheinungsjahr 13. Juli 2009 (2. Auflage)
Preis 9,95€



Inhalt
Marisa Pérèz ist erschrocken und überrascht, als sie auf der Veranda ihres Hauses tief in den Bergen Kaliforniens einen verletzten und noch dazu nackten Mann findet. Schnell keimt in Marissa der düstere Verdacht auf, dass Mannes, der sich Coyle nennt, in ein Verbrechen verstrickt ist. Diesen Verdacht glaubt sie bestätigt, als Coyles Verfolger sie angreifen.Eine Flucht quer durch den Staat beginnt und bald entwickelt Marisa starke Gefühle für den seltsamen Fremden.

Meinung
Bei der Inhaltsangabe könnte man fast meinen, bei dem Roman handelt es sich um einen Action-Thriller, nicht wahr? Nicht wirklich, denn auch dieser Roman sein fantastisches Element. Wie erkläre ich es, ohne zu viel zu verraten? Vielleicht so: Ghostwalker ist nach Michelle Raven ein Begriff aus der indianischen Kultur und bezeichnet Wesen, die sich in ein Tier (meist eine Raubkatze, einen Wolf oder Raubvogel verwandeln können). Coyle gehört zu diesen Ghostwalkern. (Wer wissen will zu welcher Art genau, schaue sich mal das Cover näher an).

Den Roman habe ich zur Hand genommen, da ich mich einmal für ein Praktikum beim dazugehörigen Verlag beworben habe. Er liest sich schnell und leicht und bietet eine kurzweilige Entspannung. Allerdings entspricht er fast jedem Klischee eines Groschenromans. Das heißt, hübsche Frau, trifft sexy Mann, die beiden verlieben sich (Erotik inklusive), sie geraten in Schwierigkeiten. Er schickt sie weg, weil es doch viel zu gefährlich ist und kommt zurück, nachdem er den Kopf (in diesem Fall von seiner Schwester) gewaschen bekommt, zurück. Dann bleibt nur noch das Happy End. Was es wohl auch gäbe, wenn es sich hier nicht um eine Romanreihe handeln würde.

Fazit
Wie bereits gesagt, handelt es sich hier um einen besseren Groschenroman, mit fantastischen Elementen. Doch will ich fair sein, die Figuren sind wesentlich besser ausgearbeitet und bekommen mehr Tiefe, als es auf den gut 100 Seiten eines Cora-Romans je möglich wäre. Der Roman ist gut geeignet für einen entspannten Abend in der Badewanne. Aber eher weniger für eine tiefgründige Ablenkung.

Mein Fazit also: 3,5 von 5 Zähnchen

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

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