Archiv für März 2013

C.C. Hunter „Erwachen im Morgengrauen“ – Shadow Falls Camp 02

Kylie 2

Autor C.C. Hunter
Übersetzt von Tanja Hamer
Originaltitel Awake at Dawn
Verlag FISCHER FJB
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 528
Erscheinungsjahr 18. Dezember 2012 (2. Auflage)
Preis 14,99 €

Inhalt

„Erwachen im Morgengrauen“ schließt inhaltlich direkt an „Geboren um Mitternacht“ an. Kylie ist immer noch im Shadow Falls Camp und gewöhnt sich gerade daran, dass sie nicht so ist wie normale Menschen. Es könnte ein schöner Sommer werden – neue Freunde, süße Jungs-, doch da ist immer noch das Geheimnis um Kylies Kräfte. Außerdem der Geist, der ihr immer wieder sagt, dass jemand, den sie liebt, in Gefahr schwebt und schließlich noch die neue Bedrohung, die sich langsam zeigt. Viele Probleme für einen Teenager.

Meinung

Langsam beginnt Kylie sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass sie nicht das ist, was man unter normal versteht. Dennoch ist es für sie ein Schock, als sie feststellt, dass sie Blut schmackhaft findet. Ist sie nun ein Vampir? Auch körperlich verändert sie sich, was für einen Werwolf spricht.
Wie schon im ersten Roman schickt C.C. Hunter Kylie wieder auf die Suche danach, was und wer sie ist. Schon im normalen Leben keine leichte Aufgabe. Wenn dann auch noch zwei Jungs, Vampire und Werwölfe oder der große unbekannte Bösewicht dazu kommen, kann ein Mädchen schon ein wenig überfordert sein. Vor allem dann, wenn sie zwar andere beschützen kann wie die sprichwörtliche Löwenmutter ihre Jungen, aber dieser Schutz für sie selbst nicht existent ist. Verpuffen Kylies Kräfte doch, wenn es um bloßen Selbstschutz geht. Aber wofür hat sie denn ihre Freunde?

 

Musste C.C. Hunter in „Geboren um Mitternacht“  noch ihre Charaktere zeichnen und vorstellen, so kann sie sich in „Erwachen im Morgengrauen“ mehr auf die Geschichte konzentrieren. Zwar lernen wir auch hier die Charakterzüge von Kylie, Miranda, Della und den anderen Bewohnern des Camps kennen, doch  muss Hunter sich nicht auf kleine Effekte, wie verschwindende Tiere in einem Zoo beschränken. Nein, sie stellt gleich einen richtigen, gefährlichen Bösewicht vor, der genauso wie unsere Protagonisten nicht das ist, was er zu sein scheint.

 

Fazit

Auch mit ihrem zweiten Roman braucht die Autorin sich nicht zu verstecken. Wieder ist es ein Mädchen-Teenager-Buch, aber auch wieder ein Freude, ihn zu lesen. Es ist eine Welt die unserer gar nicht so unähnlich ist und doch ist sie ganz anders. Sie regt die Phantasie an und macht Spaß. Wer den ersten Roman gelesen hat, sollte den zweiten nicht auslassen.

Mein Fazit also: 4 von 5 Zähnchen

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