Archiv für März 2013

Midnight Chronicles

http://www.imdb.com/title/tt1079372/?ref_=sr_1

Regisseur Christian T. Petersen
Schauspieler Charles Hubbell – Mag Kiln
Matt Amendt – Gaelen
Steve Sweere – Morrec
Dawn Brodey – Chuzara
Sam L. Landman – Kruce
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Midnight Chronicles
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Spieldauer 96 Minuten
Erscheinungsjahr 2010
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt
Nach Kriegen und Zerstörung hat der dunkle Gott Izrador die Menschheit in die Sklaverei gezwungen. Elfen und Zwerge mussten sich tief in Wälder und Berge zurückziehen. Magie ist selten geworden. Nur die dunklen Priester des Gottes, die sogenannten Legaten beherrschen sie regieren in seinem Namen das Land. Der Legat der Stadt Blackweir ist spurlos verschwunden. Um zu ergründen, was geschehen ist, schickt die Kirche den berühmt berüchtigten Priester Mac Kiln aus. Er stößt auf Geheimnisse, die in den Gemäuern der Stadt verborgen sind. Ihre Offenbarung kann alles verändern…

Meinung
Als Fan von Fantasy und RPG war dieser Film ein Muss für mich, auch wenn ich das eigentliche Spiel „Midnight“ gar nicht kenne. Ich wusste nicht wirklich, was ich erwarten sollte und hoffte einfach auf gute Unterhaltung. Wurde ich enttäuscht? Das ist die große Frage, die ich immer noch nicht ganz beantworten kann.

Aber zum Film zurück:
Die Welt des Films sollte überzogen sein von Dunkelheit, immerhin ist Izrador, der herrschende Gott ja der Herr des Betrugs, Mords und so weiter. Nur leider wirken die Farben sehr blass. Selbst in tiefster Nacht wirken die Farben seltsam hell. Gerade das verleiht der Welt eine unangenehme Kälte. In diesem Licht wirkt Mac Kiln, die Hauptfigur der Geschichte wenig menschlich. Es wird immer wieder angedeutet, dass er etwas anderes ist, doch bis zum bitteren Ende wird nicht klar was. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich mehr über das RPG (Rollenspiel) gewusst hätte, wer weiß, ich kann nur sagen, dass bis zur letzten Sekunde viele Fragen unbeantwortet bleiben. In einer Preview zum Film habe ich gelesen, dass es vielleicht ein Pilot zu einer Serie sein soll, doch selbst dafür kommt das Ende viel zu plötzlich.

Die Figuren, streckenweise wirken auch sie seltsam unfertig. Selbst wenn sie mal Gefühle zeigen, wirken sie entweder unterkühlt oder überzogen. Einen besonderen Schmunzelfaktor bietet Deleth, der einzige Elf. Das er unter den Rebellen deplatziert wirkt ist wohl nur natürlich, aber es ist schon fast lachhaft, dass er seine größten Augenblicke hatte, wenn Klischees erfüllt werden mussten. „Ein Elf trennt sich nicht von seinem Bogen“, den satz habe ich mehr als einmal gehört und Elfen schlafen nicht. Tja, er hat schon ein bisschen mehr Text, aber auch der wirkt eher der Vorstellung eines Fantasy-Anfängers entnommen.

Fazit
Ich bin ein Fan von Trash-Filmen und dieser hier gehört wohl in die Kategorie. Er ist eher etwas für Zuschauer, die aus jedem noch so schlechten Film etwas herausholen und herzhaft lachen können. Für diejenigen, die nicht in diese Kategorie gehören, ist „Midnight“ wohl eher nichts. Falls ihr euch doch ran wagt, habt eine alternative im petto oder macht euch bereit zu kommentieren, dass die Fetzen fliegen. 😉

Mein Fazit also 2 von 5 Zähnchen

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