Archiv für Juni 2013

Hänsel und Gretel: Hexenjäger

„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ auf IMDB

Regisseur Tommy Wirkola
Schauspieler/Synchronisation Jeremy Renner: Hänsel
Gemma Arterton: Gretel
Famke Janssen: Muriel
Peter Stormare: Amtsrichter Berringer
Derek Mears: Edward
Pihla Viitala: Mina
Thomas Mann: Ben
Drehort Vereinigte Staaten,
Originaltitel Hansel and Gretel: Witch Hunters
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy/Horror
Spieldauer 88 Minuten
Erscheinungsjahr 2013
Altersfreigabe FSK 16

Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Inhalt
Im 19. Jahrhundert verdingen sich die Geschwister Händel und Gretel als Hexenjäger. Eines Tages werden sie nach Augsburg gerufen, um das Verschwinden von 11 Kindern aufzuklären und die Hexe die hinter den Angriffen steckt auszuschalten. In Augsburg angekommen müssen sie nicht nur gegen den Hass der Städter ankämpfen sondern auch gegen die böse Oberhexe Muriel, die sie zur Hölle schicken will. Ein blutiger Kampf, der so manches Geheimnis offenbart, beginnt.

Meinung
„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ wartet mit Jeremy Renner, Gemma Arterton und Famke Janssen ein gutes Ensemble auf. Besonders Jannsen, die als Jean Grey mit „X-MEN“ bekannt wurde, legt als fiese Hexe Muriel einen grandiosen Auftritt hin. Allerdings macht es die Seltsamkeiten des Films nicht unbedingt weg.

Fangen wir doch mit den Waffen an, die benutzt werden um unzählige Hexen ins Jenseits zu befördern. Armbrüste und Pistolen sind ja zu erwarten. Aber wenn die Armbrust dann auch noch in zwei entgegengesetzte Richtungen schießen kann und die Pistole oder das Gewehr nicht so wirklich nachgeladen werden müssen, wird es schon grenzwertig, immerhin befinden wir uns ja nicht in der Moderne.

Nur am Rande sollte erwähnt werden, dass Hänsel an der Zuckerkrankheit leidet, was historisch gesehen gar nicht klappt. Natürlich hat es die Krankheit wohl immer schon gegeben, doch entdeckt wurde sie erst im späten 19. Jahrhundert. Insulin, das Hänsel sich regelmäßig spritzen muss, entdeckten Wissenschaftler sogar noch später.

Aber gut, was solls, versuchen wir es nicht zu eng zu sehen, denn wenn man mal von einigen historischen (und vielleicht auch logischen) Fehlern absieht, ist der Film eigentlich ganz lustig. Wenn man sieht wie unbeholfen Hänsel mit dem weiblichen Geschlecht umgeht, muss man doch schon schmunzeln. Immer wieder fließen wie nebenbei lustige Sprüche in die Gespräche ein, die „Hänsel und Gretel: Hexennjäger“ eine gewisse Leichtigkeit vermitteln lassen. Dann und wann kann auch herzhaft gelacht werden.

Fazit
Wenn wir großzügig über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen können, dann ist „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ amüsantes Popcornkino. Gut, man muss nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, um den Film im Kino zu sehen, aber ein Gang in die Videothek oder ähnliches lohnt sich schon.

Mein Fazit also 3 von 5 Zähnchen.

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Silent Hill Revelation 3D

„Silent Hill Revelation 3D“ auf IMDB

Regisseur Michael J. Bassett
Schauspieler Adelaide Clemens: Heather Mason/Alessa Gillespie
Kit Harington: Vincent
Sean Bean: Christopher Da Silva/Harry Mason
Carrie-Anne Moss: Claudia Wolf
Malcolm McDowell: Leonard Wolf
Martin Donovan: Douglas Cartland
Radha Mitchell: Rose DaSilva
Deborah Kara Unger: Dahlia Gillespie
Drehort Frankreich, USA, Kanada
Originaltitel Silent Hill: Revelation 3D
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 94 Minuten
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt
Am Ende der ersten Verfilmung von Silent Hill saßen Rose da Silva und ihre Tochter in Silent Hill fest, doch es gelang Rose das Mädchen hinaus und zurück zu ihrem Vater zu bringen. Seit dem sind Heather und ihr Vater Harry auf der Flucht vor den Einwohnern von Silent Hill. Nach einem neuen Umzug werden sie aufgespürt und Harry wird nach Silent Hill entführt. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Vincent macht Heather sich auf den Weg in ihren schlimmsten Albtraum.

Meinung
Was erwartet man von einer „Silent Hill“ Verfilmung? Viele Monster, eine Gruselshow vom feinsten und besonders von „Silent Hill 3“ eine wunderbar verrückte Claudia auf der Suche nach Gott. In gewisser Weise erfüllt Michael J. Bassett diese Erwartungen auch, doch kann er leider nicht die hartgesottenen Fans erreichen. Dazu verändert er die Geschichte zu sehr. Es überrascht wenig, dass das beliebteste aller Monster, Pyramidhead, auftaucht, auch wenn er nur im zweiten Spiel existiert, aber dass er zum Beschützer Alessas und damit Heathers wird, ist doch ein bisschen seltsam. Immerhin versucht er normalerweise die Menschen in Silent Hill zu zerlegen.

Fans werden auch einige von Heathers Sprüchen vermissen, genauso wie der oft genannte Gott nicht einmal erscheint, obwohl er doch der Endgegner des gesamten Spiels ist. Ersetzt wird er durch eine eigenartige in Latex und Leder gekleidete Kreatur mit Schwertern statt Händen und Sägeblättern am Kopf. (Eine Version vom Missionary)

Losgekoppelt von den Spielen, entwickelt sich allerdings eine solide Geschichte, die an einigen Stellen allerdings ein wenig platt wirkt. So fehlt zum Beispiel die Geschichte hinter den Monstern. Wieso jagen sie durch die Stadt. Besonders die Krankenschwestern, die immer wieder auf Bewegungen reagieren oder die Gefangenen in der Psychiatrie, die quasi aus dem nichts auftauchen. Der Film lässt viele Fragen offen und muss wohl auf eine weitere Verfilmung warten, um diese beantwortet zu bekommen.

Fazit
Eigentlich ein solides Filmchen, doch ich würde Fans Spiele empfehlen, ihre Erwartungen auf ein Minimum zu schrauben.

Mein Fazit also 2,5 von 5 Zähnchen.

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

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