Archiv für Juni 2013

Silent Hill Revelation 3D

„Silent Hill Revelation 3D“ auf IMDB

Regisseur Michael J. Bassett
Schauspieler Adelaide Clemens: Heather Mason/Alessa Gillespie
Kit Harington: Vincent
Sean Bean: Christopher Da Silva/Harry Mason
Carrie-Anne Moss: Claudia Wolf
Malcolm McDowell: Leonard Wolf
Martin Donovan: Douglas Cartland
Radha Mitchell: Rose DaSilva
Deborah Kara Unger: Dahlia Gillespie
Drehort Frankreich, USA, Kanada
Originaltitel Silent Hill: Revelation 3D
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 94 Minuten
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt
Am Ende der ersten Verfilmung von Silent Hill saßen Rose da Silva und ihre Tochter in Silent Hill fest, doch es gelang Rose das Mädchen hinaus und zurück zu ihrem Vater zu bringen. Seit dem sind Heather und ihr Vater Harry auf der Flucht vor den Einwohnern von Silent Hill. Nach einem neuen Umzug werden sie aufgespürt und Harry wird nach Silent Hill entführt. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Vincent macht Heather sich auf den Weg in ihren schlimmsten Albtraum.

Meinung
Was erwartet man von einer „Silent Hill“ Verfilmung? Viele Monster, eine Gruselshow vom feinsten und besonders von „Silent Hill 3“ eine wunderbar verrückte Claudia auf der Suche nach Gott. In gewisser Weise erfüllt Michael J. Bassett diese Erwartungen auch, doch kann er leider nicht die hartgesottenen Fans erreichen. Dazu verändert er die Geschichte zu sehr. Es überrascht wenig, dass das beliebteste aller Monster, Pyramidhead, auftaucht, auch wenn er nur im zweiten Spiel existiert, aber dass er zum Beschützer Alessas und damit Heathers wird, ist doch ein bisschen seltsam. Immerhin versucht er normalerweise die Menschen in Silent Hill zu zerlegen.

Fans werden auch einige von Heathers Sprüchen vermissen, genauso wie der oft genannte Gott nicht einmal erscheint, obwohl er doch der Endgegner des gesamten Spiels ist. Ersetzt wird er durch eine eigenartige in Latex und Leder gekleidete Kreatur mit Schwertern statt Händen und Sägeblättern am Kopf. (Eine Version vom Missionary)

Losgekoppelt von den Spielen, entwickelt sich allerdings eine solide Geschichte, die an einigen Stellen allerdings ein wenig platt wirkt. So fehlt zum Beispiel die Geschichte hinter den Monstern. Wieso jagen sie durch die Stadt. Besonders die Krankenschwestern, die immer wieder auf Bewegungen reagieren oder die Gefangenen in der Psychiatrie, die quasi aus dem nichts auftauchen. Der Film lässt viele Fragen offen und muss wohl auf eine weitere Verfilmung warten, um diese beantwortet zu bekommen.

Fazit
Eigentlich ein solides Filmchen, doch ich würde Fans Spiele empfehlen, ihre Erwartungen auf ein Minimum zu schrauben.

Mein Fazit also 2,5 von 5 Zähnchen.

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

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