Archiv für Juni 2014

Gallowwalkers

Gallowwalkers auf IMDB

Regisseur Andrew Goth
Schauspieler Wesley Snipes: Aman

Kevin Howarth: Kensa

Riley Smith: Fabulos

Tanit Phoenix: Angel

Patrick Bergin: Marshall Gaza

Drehort USA
Originaltitel Gallowwalkers
Originalsprache Englisch
Genre Horror/ Western
Spieldauer 90 Minuten
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt

Amans Geliebte starb bei der Geburt eines Kindes, dass während einer Vergewaltigung gezeugt wurde. Er sinnt auf Rache und tötet die Gang des Vergewaltigers und jeden der ihm noch im Weg steht. Allerdings wird er lebensgefährlich verletzt. Um Amans Leben zu retten, geht dessen Mutter einen Pakt mit dem Teufel ein. Doch das hat einen Haken. Nicht nur Aman kehrt zurück zu den Lebenden, auch all jene die er getötet hat. Wieder beginnt die Jagd, diesmal unterstützt vom jungen Schützen Fabulos (So heißt er zumindest auf IMDB. Im Film wird der Name nicht einmal genannt.).

Meinung

Wesley Snipes ist hier mal wieder in seiner Paraderolle. Der einsame Rächer, der alles und jeden auf seinem Weg niederschießt. Diesmal zerfallen seine Opfer allerdings nicht zu Staub. Erst kehren sie als Untote zurück, dann reicht nicht einmal eine Kugel in den Kopf, mit der das Gehirn zerstört wird. Nein, die Toten müssen dann auch noch fein säuberlich zerlegt werden. Welch ein Glück dass die Stiefmutter Metzgerin ist, die genau weiß, wie das zu funktionieren hat. Der Plot des Filmes ist, sagen wir einfach mal, schlicht. Es fließen Massen an Blut, es wird geköpft, gehäutet, zerschossen. Nebenbei versucht der Bösewicht Kensa herauszufinden, warum alle Gangmitglieder außer seinem Sohn von den Toten auferstanden sind. Wir Zuschauer erfahren die Antwort sehr schnell, Sohnemann wurde nämlich nicht von Aman getötet, sondern hat sich umgebracht. Es wäre vielleicht schön gewesen zu rätseln, aber wer will das schon, wenn man einem sinnlosen Gemetzel zuschauen kann. Stattdessen schauen wir zu wie Kensa die mittlerweile mumifizierte Leiche seines Sohnes mit herumschleppt, um diesen wiederzubeleben. Außerdem bleibt der Gruselfaktor auf der Strecke. Es gibt nicht einen Schreckmoment im Film  

Fazit

Wenn das gruseligste an einem Film der Moment ist, wenn der Held tatsächlich mal lächelt, will das so einiges heißen. Nein, ich erwarte bei der Story sicher keinen Strahlemann, aber doch einige Momente die einen mehr erschauern lassen, als das Perlweißlächeln des Hauptdarstellers. Das muss doch nicht sein.

Mein Fazit also: 1 von 5 Zähnchen

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C.C. Hunter „Reborn“

Reborn

 

Autor C.C. Hunter
Übersetzt von Noch nicht übersetzt
Originaltitel Reborn
Verlag St Martins Pr
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 386
Erscheinungsjahr 2014
Preis 6,98 € (Taschenbuch)

 

Inhalt

Della Tseng, Vampirin und Schülerin von Shadow Falls, wird in Ermittlungen um ein ermordetes Pärchen hineingezogen. Als wenn das noch nicht genug wäre,  muss sie sich auch noch mit einem Geist, einem süßen Gestaltwandler und dem neuen Schüler herum schlagen.

Meinung

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, dass ich hier bereits zwei Romane von C.C. Hunter besprochen habe. Wie auch diese beiden, gehört „Reborn“ zur „Shadow Falls“ Reihe. Allerdings ist hier nicht mehr das Chamäleon Kylie die Hauptfigur, sondern ihre Freundin Della. Wir erfahren, wie schwierig es ist, vor den eigenen Eltern geheim zu halten, das man zu einem übernatürlichen Wesen geworden ist. Missverständnisse und Lügen sind Teil von Dellas Leben geworden, deshalb macht sie sich auf die Suche nach Familienmitgliedern, die ihr Schicksal teilen. Anders als in den meisten Vampirgeschichten, kann man nicht nur durch einen Biss zum Vampir werden, es gibt auch eine Hand voll Wesen, die den Vampirvirus in sich tragen und durch Kontakt zu anderen verwandelt werden. Das ist mal was anderes, als das ständige austauschen von Blut.^^

Wie oben bereits gesagt, wird Della in einen Mordfall verwickelt. Ihr größter Wunsch ist es, für die FRAU (eine Art FBI für übernatürliche Wesen) arbeiten und besonders dieser Fall hat es ihr angetan. Warum? Das wissen weder wir noch Della, doch ich verspreche, ihr werdet Schmunzeln, wenn ihr begreift, warum sie so an dem Fall hängt.

„Reborn“ ist also eine Mischung aus Fantasy-, Krimi- und Mädchenroman. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Denn da gibt es ja diesen süßen Gestaltwandler in den Della bis über beide Ohren verschossen ist, auch wenn sie das niemals laut aussprechen würde. Außerdem ist da auch noch der mysteriöse Vampir, bei dem Della spürt, dass ihn ein Geheimnis umgibt. Ein Geheimnis von dem alles für Della abhängen könnte.

Fazit

Eine fesselnde Geschichte, die einen Einblick in einen weiteren der „Shadow Falls“ Charaktere bietet. Lustig, traurig, spannend und alles, was das Leserherz sich wünscht. Vielleicht ist der Roman an einigen Stellen zu sehr Teenie-Roman, aber das macht ihn nicht weniger lesenswert.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Stephenie Meyers „Twilight-Saga“

Stephenie Meyer “Twilight-Saga”

 

Autor Stephenie Meyer
Übersetzt von Karsten Kredel,Sylke Hachmeister
Originaltitel Twilight-Saga
Verlag Carlsen
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 528 – 800(vier Romane)
Erscheinungsjahr 2008 – 2011
Preis 9,99 – 11,99 €

 

Inhalt
Die vier Romane der „Twilight-Saga“ erzählen die Geschichte des Menschenmädchens Bella und ihrer großen Liebe, dem Vampir Edward. Wir begleiten sie auf dem Weg zu ihrem „Glücklich bis in alle Ewigkeit“ und stolpern dabei über pubertierende Werwölfe, wahnsinnig hungrige Vampire und böse Könige.

 

Meinung
Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich über Twilight schreiben soll, denn wer kennt nicht wenigstens die Filme. Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, warum nicht? Dies hier wird aber keine gewöhnliche Review, viel mehr habe ich vor einige Fragen zu den Romanen zu stellen, die mich irritieren. Ja, ich weiß, gehe niemals mit Logik an einen Fantasy-Roman aber bitte, lasst mir den Spaß. Ich werde mir ein oder zwei Fragen zu jedem Roman rauspicken. Das hier ist wohl auch eher für Kenner der Romane geeignet. Also gut, los geht’s:

1. Bis(s) zum Morgengrauen

Bella ist ein Gefahren-Magnet, wie mehr als einmal festgestellt wird. So ist es natürlich nicht überraschend, dass sie die Aufmerksamkeit eines „Rotauges“, also eines Vampirs, der Menschenblut trinkt, auf sich zieht. Sie flüchtet mit ihrer Freundin Alice, einer Hellseherin und deren Freund Jasper, einem Empath (er kann Gefühle anderer erspüren) nach Phoenix, Arizone. Nun mein Problem. James, der böse Vampir ruft an, um Bella zu sich zu Locken und sie schafft es tatsächlich zwei hochbegabten Vampiren zu entschlüpfen? Hä? Ja, gut, Spannung, aber bitte. Alice sieht die Zukunft! Gut, sie sieht nur etwas wenn eine Entscheidung getroffen wird… wer will mir bitte erzählen, dass Bella keine Entscheidung getroffen hat und mal eben spontan losgezogen ist. Oder dass James keinen Plan hatte, der Entscheidungen enthielt …

 

2. Bis(s) zur Mittagsstunde

Hach ja, Herzschmerz und Werwölfe. Worüber ich mir hier den Kopf zerbrochen habe? Über die Ernährungsgewohnheiten der Vampirhoheiten, also der Volturi. Bella macht sich gegen Ende auf, Edward zu retten. (Hinter Edwards Logik zu den Volturi zu gehen, um zu sterben, schauen wir erst gar nicht, Eddie wusste doch genau, dass Aro ihn in seiner Trophäensammlung haben wollte. So viel zum Sterben …) So kommt Bella schließlich im Thronsaal voller hungriger Vampire an und verlässt ihn tatsächlich wieder lebend. Schön und gut, als Eddie, Alice und Bella den Thronsaal verlassen, lesen wir wie eine Vampirin mit einer Gruppe Touristen ankommt, die an die Vampire in Volterra verfüttert werden. Touristen, ernsthaft? Wie lange es wohl noch dauert, bis die Volturi auffliegen? Stellt euch vor, ihr seid unterwegs in einer so schönen Stadt wie Volterra, alte Gebäude, romantischer Flair und so weiter, würdet ihr damit nicht hausieren gehen. Vielleicht auf Facebook ein Bild posten oder es euren Lieben daheim unter die Nase reiben? Diese „Touren“ finden wöchentlich statt und niemand vermisst die Personen die vernascht werden? Männer, Frauen, Kinder, ernsthaft? Da ist niemand, der sie vermisst und Verdacht schöpfen könnte?

 

3. Bis(s) zum Abendrot

Bella hat Edward nach der Nummer, die er gebracht hat zurückgenommen und nun steht sie vor dem großen Problem, dass James (Der Vampir aus Roman eins) Gefährtin Rache will. Da hab ich mich eigentlich nur gefragt, warum sie so lange gewartet hat. Ja wir wissen alle, sie war schon in Roman zwei in der Nähe und hat ärger gemacht. Warum hat sie sich nicht gleich ran gemacht. Am Anfang gab es nur drei Wölfe, wie wir wissen, die Wären doch sicher leicht mit etwas Kanonenfutter abzulenken gewesen und zack, schon hätte man einen hübschen Bella-Snack. Oder warum überhaupt der Ärger, sie hätte doch gleich zu den Volturi gehen können. Caius und Jane hätten das alles doch sicher gern für sie in die Hand genommen. (Ja, ich weiß, Logik)

 

 4. Bis zum Ende der Nacht

Im Laufe des Romanes kommt es dazu, dass Carlisle (Edwards Ziehvater) von den Verboten der Volturi spricht. Eines davon ist es, dass niemals ein Kind verwandelt werden darf, da diese nie lernen können ihre Blutlust zu kontrollieren und im Rausch ganze Städte zerstören können. Als Beleg erzählt Carlisle die Geschichte der Vampirin Sasha, die einen kleinen, vielleicht zwei Jahre alten Jungen verwandelte. Sie und das Kind wurde von den Volturi vernichtet. In dem Zusammenhang wird aber auch erklärt, dass nicht einmal die anderen Mitglieder von Sashas Zirkel von diesem Kind wussten. Sie hat es also vor ihren „Töchtern“ geheim halten können, nicht aber vor den Volturi? Wie ist das denn passiert, sind Aro und Co. einfach  zufällig über das Kind gestolpert? Nach dem Motto schauen wir uns um und sehen, wen wir heute vernichten können?

 

Danke, dass ihr mich auf meinem kleinen Logik-Trip begleitet habt, auch wenn ich meine Fragen wohl nie wirklich beantwortet bekommen werde.

 

Fazit
Versteht mich nicht falsch, ich liebe die Bücher und habe sie gern gelesen, aber ich musste mir die Fragen einfach einmal von der Seele schreiben. Wenn ihr nicht mit zu viel Logik ran geht, sind die Bücher wirklich toll.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Filmtipp

Für alle die, die heute Abend noch nichts vor haben und mal einen guten Film sehen wollen. Auf RTL läuft „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“.

Ja, ich weiß, Buchverfilmungen sind ja eigentlich mist. Vergesst einfach mal die Verbindung zu den Romanen. Wenn man beides getrennt betrachtet, ist der gar nicht schlecht.^^

City of Heavenly Fire

Heavenly Fire

 

Autor Cassandra Clare
Übersetzt von Noch nicht übersetzt
Originaltitel City of Heavenly Fire
Verlag Margaret K. McElderry Books
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 752
Erscheinungsjahr 2014
Preis 17,50 € 

 

Inhalt

„City oh Heavenly Fire“ ist der sechste und letzte Band der „Mortal Instruments“ Reihe von Cassandra Clare. Clary, Jace und ihre Freunde müssen sich Sebastian in einem letzten Kampf stellen und ihn besiegen, sonst steht die Existenz der Menschheit bedroht.

Meinung

Schon vor einem halben Jahr, habe ich diesen Roman bestellt. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fan der Reihe. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Reihe mit dem fünften Band ein wenig an Schwung verloren hat. Gerade deshalb habe ich mich gefragt, ob Cassandra Clare das mit dem Abschlussroman wieder wettmachen kann. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht. Es war ein riesen Spaß wieder in die Welt der Schattenjäger und diesmal auch die dunkle Welt der Dämonen abzutauchen.

Am Anfang hat es mich überrascht, dass wir nicht nur Clary und ihre Freunde begleiten sondern auch ein elfjähriges Mädchen Namens Emma, allerdings wird doch schnell klar, dass hier der Grundstein für eine neue Reihe gelegt wird. (Es geht also weiter, was zumindest mich freut) Aber zurück zu „Heavenly Fire“. Es heißt, ein Buch ist gut, sobald es die Gefühle der Leser anspricht und genau das schafft der Roman. Ich habe mehr als einmal gelacht. Das gelingt aber nicht wenigen Romanen, was wirklich schwer ist, ist die Leser zum Weinen zu bringen. „Heavenly Fire“ hat es geschafft. Während einiger Stellen hatte ich Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals und ich bin nicht nah am Wasser gebaut. Mit anderen Worten Cassandra Clare gelingt es, ihre Leser zu fesseln und tief in ihre Welt von Schattenjägern, Vampiren und Dämonen hineinzuziehen. Diesmal jedoch hat der Feind das Gesicht des Freundes, was das bedeuten soll? Schaut doch selbst.

 

Fazit

Ja, ich weiß, ein englischer Roman und dann auch noch der letzte Band einer Reihe, was soll ich sagen. Er ist es absolut wert, gelesen zu werden. Genauso wie die anderen. Es ist noch nicht raus, wann der Roman auf Deutsch erscheint, also genug Zeit, noch die anderen zu lesen, wenn das noch nicht passiert ist.^^

Mein Fazit also 5 von 5 Zähnchen.

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