Archiv für Juli 2014

Scharlachroter Winter

Scharlachroter Winter auf IMDB

 

 

Regisseur Bryan Ferriter
Schauspieler Bryan Ferriter – Elric

Nick Milodragovich – Dylan

Kailey Michael Portsmouth – Roxanne

Ryan Pfeiffer – Guiscard

Brandon Day – Achille

Dave Noel – Will

Drehort USA
Originaltitel Crimson Winter
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 106 Minuten
Erscheinungsjahr 2014
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt

Seit Jahrhunderten herrscht ein Bürgerkrieg unter den Vampiren, der sich in den letzten Jahrzehnten in einer Art Ruhe befand, sodass einer der Vampirfürsten eine Armee aufbauen konnte. Dort hinein gerät eine Gruppe Forscher, die eigentlich nur herausfinden wollte, warum der Wildbestand in den Bergen verschwindet.

Meinung

Beurteile ein Buch nie nach dem Einband, dasselbe gilt für Filme. Beurteile eine DVD nie nach ihrem Cover oder du wirst vor dem Fernseher einschlafen. Das ist mir passiert, als ich „Scharlachroter Winter“ das erste Mal gesehen habe. Der Anfang schwimmt noch recht schön dahin, die Figuren werden vorgestellt und das Setting gesetzt. Doch dann, tjoar … nix so wirklich. Ich habe die Geschichte des Vampirfürsten gesehen und wie der Krieg begonnen hat, ganz nett. Dann wurde die Legende erzählt, dass es drei Krieger braucht, um den Frieden wieder herzustellen. Joar, gut und schön. Zwei hatten wir schon mal, gab ja immerhin zwei Fürsten und der dritte? Das ist die große Frage des Filmes…. Dachte ich zumindest am Anfang. Doch nach der Xten Rückblende in die Geschichte des Obervampirs war ich mir nicht mehr so sicher. (Während einer der Rückblenden bin ich dann auch eingeschlafen und habe mir den Kram nochmal angeschaut … ja, wirklich…!) Irgendwann haben sich dann auch noch menschliche Vampirjäger eingeschaltet, woher die kamen? Gute Frage, ich bin nicht so ganz durchgestiegen, aber ich glaube die gehörten irgendwie in eine der Städte im Gebirge und jagen schon seit Generationen.

 

Eine Weile sah ich dann Menschen und Vampire durch den Wald rennen, dann und wann wurde ein Menschlein gegessen, aber es passierte nichts wirklich Interessantes. Als es dann endlich so weit war und ich erfahren habe, wer der dritte Krieger ist, war der Film vorbei…! Ich habe mich ein bisschen veräppelt gefühlt, muss ich sagen. Normalerweise suche ich ja nach etwas guten an einem Film, aber der macht es mir doch echt schwer. Nicht mal die Musik war gut. Was soll ich sagen, wenigstens war es ein Gesamtpaket, schlecht an allen Fronten. Ein Teil von mir fragt, sich, ob es eine Fortsetzung geben wird, ein anderer hofft, dass das ni passieren wird.

Fazit

Was soll ich dazu noch sagen. Der Film ist ‘ne gute Schlaftablette, damit hört meine Liste der guten Punkte schon auf. Lasst die Finger von.

Mein Fazit also: 1 von 5 Zähnchen

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Goal of the Dead – 11 Zombies müsst ihr sein

Goal of the Dead auf IMDB

Regisseur Thierry Poiraud
Benjamin Rocher
Schauspieler Alban Lenoir – Sam Lorit
Charlie Bruneau – Solène
Tiphaine Daviot – Cléo
Ahmed Sylla – Idriss Diago
Bruno Salomone – Marco, Idriss Agent
Xavier Laurent – Manu Litrac
Drehort Frankreich
Originaltitel Goal oft he Dead
Originalsprache Französisch
Genre Horror
Spieldauer 141 Minuten (2 Teile auf einer DVD)
Erscheinungsjahr 2014
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt

Eigentlich sollte es nur ein Fußballspiel zwischen Olympic Paris und dem Kleinstadtclub von Caplongue werden. Das unglaubliche geschieht. Ein Zombie stürmt den Platz und verwandelt die Stadt in ein Schlachtfeld.

 

Meinung

Nach der WM dachte ich mir, ich könnte mir doch mal ansehen, was man mit Fußball sonst so alles machen kann. Dann viel mir diese DVD in die Hände. Das ist dann wohl meine Version eines Fußballmatches … dachte ich. Dass es sich bei „Goal of the Dead – 11 Zombies müsst ihr sein“ nicht um einen düsteren Horrorstreifen handelt, zeigt ja schon der Titel, aber leider haben die Macher es hier übertrieben. Der Film wirkt streckenweise nicht lustig sondern schlicht und einfach albern.

Die Story an sich ist relativ schlicht. Club A kommt in ein kleines Kaff, der Kapitän stammt aus besagtem Städtchen und wird als Verräter ausgebuht, da er ja den Club gewechselt hat. Er hat einen Konkurrenten zurückgelassen, der angefangen hat zu Dopen um den Gegner fertig zu machen. Das Dopingmittel hatte einen zombifizierenden Nebeneffekt. Tja, es gibt noch ein paar andere seltsame Storyelemente, wie eine Tochter, die auftaucht und ein durchgeknallter nicht mehr ganz lebendiger Fan, der den Star der Pariser verflogt. Klingt doch eigentlich alles ganz nett, nur leider zieht sich das alles wie Kaugummi.

Auch die Zombies sind nicht wirklich das, was ich erwartet habe. Sie wirken eher wie Figuren aus „28 Days Later“ die mit „Wut“ infiziert sind, als wie wirkliche Zombies. Aber naja, wer will schon kleinlich sein.

Mir ist entgangen, dass es sich bei diesem Film um einen Zweiteiler handelt, deshalb war ich arg erschrocken, als plötzlich ein Cut kam. Auf meiner Version zeigen sie tatsächlich ‘nen Abspann und einige Ausschnitte aus dem ersten Teil, bevor es weiter geht. Was gibt’s noch zu sagen. Ach ja, die Masken sind gut gemacht.

 

Fazit

Tja, dieser Film ist eher etwas für Zuschauer, die heftige Langeweile haben und wirklich nichts anderes zu tun haben. Albern und stellenweise wirklich zum gähnen. Also kein Muss für Zombiefans.

Mein Fazit also: 1,5 von 5 Zähnchen

Federmauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

Peter V. Brett „Das Lied der Dunkelheit“

peter Brett

Autor Peter V. Brett
Übersetzt von Ingrid Herrmann-Nytko
Originaltitel The Painted Man
Verlag Heyne
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 800
Erscheinungsjahr 2009
Preis 15 € (Taschenbuch)

 

 

 

Inhalt

Dämonen, die sogenannten Horclinge, tyrannisieren die Welt, töten alles Lebendige und fressen es auf. Als der junge Arlen mit ansieht wie seine Mutter von ihnen ermordet wird und nicht einmal sein Vater etwas unternimmt, läuft er von zuhause weg, um einen Weg zu finden, diese Kreaturen zu besiegen.

 

Meinung

Wie stellen wir uns Dämonen vor? Das ist eine schwierige Frage, nicht wahr? Peter Bretts Wesen sind einfach strukturierte Kreaturen, die nur eines im Sinn haben. Fressen! Doch dumm sind sie nicht direkt, immer wiederschaffen sie es, Schwachstellen in den Schutzzeichen der Menschen zu finden. Es gibt tödliche Kreaturen in allen Größen, doch eines haben sie alle gemein. Es sind Elementardämonen. Feuer, Luft und Gestein zum Leben erwacht, nur um den dunkelsten Instinkten zu folgen. Das müssen auch die Hauptfiguren erfahren. Neben Arlen, dem Jungen aus der Inhaltsangabe, gibt es noch die Kräuterfrau Leesha und den Jongleur Rojer. Ich war im ersten Moment mehr als nur ein wenig überrascht, als die Geschichte an einer der spannendsten Geschichten plötzlich und ohne jede Warnung von Arlen zu Leesha sprang. Nach wenigen Kapiteln sprang die Geschichte dann weiter zu Rojer. Doch im Nachhinein ergibt alles einen Sinn, denn die drei Handlungsfäden werden zusammengeführt und es zeichnet sich langsam aber sicher ab, warum alle drei Figuren für die Geschichte wichtig sind. Wer nun wissen will welcher Grund das ist, er muss das Buch schon lesen.

Ich sollte hier allerdings erwähnen, dass es kein Einzelroman ist sondern der Beginn eines Zyklus, der derzeitig drei Romane (und eine Novelle, die zwischen Band eins und drei liegt) umfasst.  Zwei Bücher sollen noch folgen.

 

Fazit

Peter V. Brett entwickelt spannende Geschichte mit vielen zu Beginn noch losen Fäden, doch während des Lesens, führt alles zusammen und ergibt ein oft düsteres Band aus Leben und Tod, Schwächen und Stärken, Liebe und Hass und vor allem der Hoffnung endlich frei, ohne Angst und in Frieden leben zu können.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Wunsch

Hallo Leute,

kennt ihr vielleicht ein gutes Buch oder einen klasse Film? Dann schreibt mir doch mal einen Kommentar und empfehlt Buch oder Film. Ich würde mich sehr freuen.

 

Natürlich freue ich mich auch über jeden anderen Kommentar. Lob und Kritik sind immer gern gesehen. Also wie gesagt, immer her damit.^^

 

Liebe Grüße

Eure Federmaus

The Dead Undead

The Dead Undead auf IMDB

 

Regisseur Matthew R. Anderson

Edward Conna

Schauspieler Luke Goss – Jack

Matthew R. Anderson – Viper

Spice Williams-Crosby – Gabrielle

Luke LaFontaine – Aries

Edward Conna – Doc

Cameron Goodman – Summer

Drehort USA
Originaltitel The Dead Undead
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 89 Minuten
Erscheinungsjahr 2010
Altersfreigabe FSK 18

Inhalt

Eine Gruppe von Vampiren auf der Jagd nach Vampirzombies, muss deren Unterschlupf finden und alle Kreaturen vernichten. Nebenbei will noch ein hübsches Mädchen beschützt werden.

 

Meinung

Ja, das ist so ziemlich alles, was in dem Film geschieht. Vampire schießen auf Vampirzombies und hoffen die Nacht zu überleben. Nebenbei erfahren wir noch, wie die einzelnen Mitglieder des Teams zu Vampiren wurden. Nur fehlt die Erklärung, wo dieser komische Virus überhaupt herkommt. Naja, was solls, wen interessiert schon eine logische Erklärung, Hauptsache es wird wie verrückt auf komische Zombies geballert.

Aber ich muss gestehen, ich habe Tränen gelacht, auch wenn ich arg bezweifle, dass es an den Stellen gedacht war. Meine Lieblingsstelle: „Wir nennen sie Vambies.“ Komische Blicke von allen Seiten. „Vampirzombies.“ Ja, ich weiß, eigentlich nicht lustig, aber ich bitte euch. Vambies? Im ersten Moment habe ich nicht an Zombies gedacht, sondern an eigentlich süße Rehkitze, denen plötzlich Vampirzähne wachsen… Vielleicht liegt da sauch nur an meiner etwas verdrehten Phantasie.

Was gibt es noch zu sagen? Packt die Logik beiseite, habt Popcorn und ein paar Taschentücher für die Lachtränen bereit und es wird ein lustiger Filmabend.

Fazit

Ob ihr es nun Glaubt oder nicht, aber ich habe mir den Film wirklich gern angeschaut, auch wenn er mehr als nur ein paar kleine Schwächen hat. „The Dead Undead“ hat tatsächlich was für sich und wenn‘s nur die ungewollte Komik ist.

Mein Fazit also: 3 von 5 Zähnchen

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