Archiv für Dezember 2015

10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann

Nach „10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wie ihr“ hier nun die Kehrseite. Ich habe noch einmal einige Top 100 Listen durchkämmt. Tatsächlich fand ich einige, bei denen ich mich gefragt habe: „Wie zum Teufel hat dieser Film es auf so eine Liste geschafft.“ Hier also meine Liste.

1. Die Truman Show
Ich muss sagen, schon nach den ersten Minuten war ich von „Die Truman Show“ genervt. Kennt ihr die Kissen mit dem Schaaf, dass auf alles zeigt und sagt: „Das ist doof!“ ? Genau so habe ich mich bei dem Film gefühlt. Dann kam auch noch erschwerend hinzu, dass damals zu dem Film Klausuren geschrieben werden mussten. Eigentlich mag ich Jim Carry und seine überzogene Art ja, aber diesmal konnte selbst der den Film aus meiner Sicht nicht mehr retten. Nein „Die Truman Show“ war niemals meins.

2. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2
Nein, ich werde jetzt nicht sagen, dass Buch war besser. Es heißt immer, dass in den ersten HP Filmen sehr genau zu sehen ist, dass die Hauptdarsteller viele schauspielerische Fehler gemacht haben. (Dagegen kann ich nichts sagen, es stimmt.) Diese haben sie in den späteren Filmen zwar ausgemerzt, dennoch sind mir die ersten einfach lieber. Besonders die Szene, wenn Harry zu Riddle geht, um sich umzubringen und so den letzten Horcrux zu vernichten und die Folgeszene mit Dumbledore haben mir nicht zugesagt. Es ist schwer zu sagen warum. Vielleicht ist es einfach Geschmackssache.

3. Hangover
Noch so ein Film, dem ich so gar nichts abgewinnen kann. Gut, er hat ein paar nette Szenen, aber im Großen und Ganzen habe ich mich immer gefragt, was soll das? Warum macht man um drei Kerle mit Filmriss in Vegas so ein großes Aufhängen. Dann auch noch zwei Fortsetzungen drehen … Musste das sein. Ihr könnt meine Antwort sicher erraten.

4. Rashomon
Für die, denen der Titel nun nichts sagt: Im mittelalterlichen Japan wird ein reiches Ehepaar von einem Räuber überfallen, der Mann wird getötet. Vor Gericht soll geklärt werden, was geschehen ist, wer die Schuld trägt und wer ehrlos gehandelt hat. Jeder Beteiligte (selbst der getötete Ehemann via Medium) und ein Holzfäller, der Augenzeuge war, werden gehört. Immer wieder wird die Szene aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Die subjektiven Sichtweisen sind sehr verschieden, deshalb kann man nicht sagen, dass man gezwungen wird, immer wieder dasselbe zu schauen. Irgendwann wurde es schwierig zu folgen. Ich war mehrmals versucht auszuschalten, doch da es ein Uniprojekt war, ging das leider nicht.

 

(Anmerkung: Nur für den Fall, dass sich jemand fragt. Filme die ich zu Schul- oder Unizwecken anschauen musste, sind bei mir nicht automatisch untendurch. Ich habe eine lange Liste von Filmen und Büchern, die ich dennoch gern geschaut/gelesen habe)

 

5. Herr der Ringe: Die Gefährten
Ich fand den Film so gähnend langweilig. Ja, am Ende gibt es tatsächlich Action, aber was ist mit dem Rest? Sie latschen und latschen und Latschen. Es passiert doch eigentlich gar nichts … und das in der Extendent Version über drei Stunden.

6. Gattaca
Uma Thurman, Jude Law und Ethan Hawk in einer Welt, für die Perfektionismus alles ist. Selbst der Mensch muss perfekt (also genmanipuliert) sein, sonst kann er es nie zu was bringen. Ich respektiere die Sozialkritik, die hinter dem Film als Botschaft steht, doch den „Gattaca“ an sich fand ich wieder gähnend langweilig. Er ist nicht schlecht gemacht, dass gebe ich zu, aber mich hat er leider nicht angesprochen.

7. The Sixth Sense
„Ich sehe tote Menschen.“ Gut er hat etwas Mysteriöses und das Ende ist überraschend, aber hier habe ich es nie geschafft, mich hinein zu fühlen. Teilweise mag es daran liegen, dass ich nie etwas für Haley Joel Osment übrig hatte. Aber auch „The Sixth Sense“ gehört für mich in die Kategorie, muss nicht sein.

8. Black Swan
Ich habe oft gehört, dass „Black Swan“ so toll sein soll, bevor ich ihn endlich gesehen habe. Außerdem mag ich Natalie Portman und Vincent Castelle. Als ich den Film dann aber geschaut habe, habe ich mich gefragt, was ist das? Nach der Hälfte etwa, war ich verloren und die einzelnen Szenen gingen nur noch an mir vorbei. Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal.

9. Children of Men
Eine post-apokalyptische Welt. Die Fähigkeit Kinder zu zeugen und vor allem zu auf die Welt zu bringen, scheint verloren. Nur eine junge Frau scheint noch dazu in der Lage. Allerdings bringt sie ihre Tochter in einem Kriegsgebiet zur Welt. Jeder will sie und ihr Kind haben. Also muss sie in Sicherheit gebracht werden. Noch ein Film, der es nicht geschafft hat, mich anzusprechen, obwohl die Leute in meinem Umfeld begeistert waren. Er ist düster, er hat eine gute Menge an Action und erzählt eigentlich eine gute Geschichte, dennoch gefiel er mir gar nicht.

10. Kevin allein in New York
Während ich „Kevin allein Zuhaus“ noch toll fand, wollte ich mir bei „Kevin allein in New York“ nur Augen und Ohren zuhalten. Wie bei jeder Fortsetzung wird alles nach Schema F wiederholt. Eigentlich ist es nicht überraschen, wie gesagt handelt es sich um eine Fortsetzung. Dennoch habe ich den Film in einigen Top Listen gefunden. Vielleicht kann ich Serendipity aus „Dogma“ hier zustimmen. Jemand hat seine Seele für diese Platzierung an den Teufel verkauft.

So Leute, das war meine Liste der „10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann“. Ich würde mich freuen von euch zu erfahren, welche Liste an Filmen ihr so habe, wo ihr mir zustimmt oder widersprecht.

Mit diesen Worten noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Eure Federmaus

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