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A. Lee Martinez – Der Mond ist nicht genug

Autor A. Lee Martinez
Übersetzt von Karen Gerwig
Originaltitel Chasing the Moon
Verlag Piper
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 400
Erscheinungsjahr 14. Mai 2013
Preis 9,99 €

 

Inhalt

Diana glaubt die perfekte Wohnung gefunden zu haben. Sie ist günstig, der Vermieter übernimmt die Nebenkosten und die Einrichtung entspricht hundertprozentig ihrem Geschmack. Da kann doch etwas nicht stimmen. Schnell stellt Diana fest, dass sie einen unerwarteten Mitbewohner hat. Das alles verschlingende Monster Vorm, das in einem ihrer Schränke haust und nur darauf wartet herausgelassen zu werden, damit es sie fressen kann. Nach und nach eröffnen sich Diana Geheimnisse, die die meisten Menschen einfach übersehen, Geheimnisse, die die gesamte Welt zu zerstören drohen.

 

Meinung

Als ich das Cover von A. Lee Martinez Roman „Der Mond ist nicht genug“ sah, dachte ich im ersten Moment, dass ich es mit einer James Bond – Fantasy Parodie zu tun habe. Ein Held, ein Schurke und der Versuch das Universum zu übernehmen. Doch wie so oft ist der deutsche Buchtitel etwas irreführend. Im Original heißt der Roman „Chasing the Moon“, ein wesentlich zutreffenderer Titel. Der eine oder andere hier kennt sich vielleicht mit der nordischen Mythologie aus. Dort heißt es, der Fenriswolf jagt den Mond und wird ihn schließlich verschlingen und damit die Götterdämmerung, also das Ende der Welt einleiten. Genau das ist es, was Diana verhindern muss.

 

Wir Leser begleiten eine junge Heldin, die sich nicht nur in einer Welt zurecht finden muss, in der es Monster gibt, die wir nur aus Filmen und Büchern kennen. Nein, sie muss sich auch damit abfinden, dass sie zum Monstermagneten wird. Seltsame Geschöpfe, die sich an sie hängen und nicht mehr verschwinden wollen. Dabei kommt der Humor natürlich nicht zu kurz.

 

Ich habe Tränen gelacht, als ich einzelne Debatten der Monster gelesen habe. Ja, sie sind überraschend intelligent, dafür, dass es sich um … ähm ja, Monster handelt. Doch hat der Roman auch eine gewisse Tiefe, die mich überrascht hat. Warum jagt der Fenriswolf den Mond? Weiß er, was geschieht, wenn er ihn letztendlich erwischt? Gibt es eine Macht, die alles im Gleichgewicht hält?

 

Fragen, die auf eine seltsame, witzige und in einigen Fällen auch traurige Weise beantwortet werden.

 

 

Fazit

„Der Mond ist nicht genug“ ist ein Roman der Fantasy-Fans alles bietet, was sie sich wünschen. Eine spannende Story, eine gute, wenn auch dann und wann etwas sture Hauptfigur und massenhaft Monster. Die Sache mit dem Bösewicht ist allerdings etwas schwieriger, aber dass müsst ihr schon selbst sehen.^^

Mein Fazit also 4,5 von 5 Zähnchen

ZähnchenZähnchenZähnchenZähnchenhalbes Zähnchen

 

 

 

 

 

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