Hänsel und Gretel: Hexenjäger

„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ auf IMDB

Regisseur Tommy Wirkola
Schauspieler/Synchronisation Jeremy Renner: Hänsel
Gemma Arterton: Gretel
Famke Janssen: Muriel
Peter Stormare: Amtsrichter Berringer
Derek Mears: Edward
Pihla Viitala: Mina
Thomas Mann: Ben
Drehort Vereinigte Staaten,
Originaltitel Hansel and Gretel: Witch Hunters
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy/Horror
Spieldauer 88 Minuten
Erscheinungsjahr 2013
Altersfreigabe FSK 16

Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Inhalt
Im 19. Jahrhundert verdingen sich die Geschwister Händel und Gretel als Hexenjäger. Eines Tages werden sie nach Augsburg gerufen, um das Verschwinden von 11 Kindern aufzuklären und die Hexe die hinter den Angriffen steckt auszuschalten. In Augsburg angekommen müssen sie nicht nur gegen den Hass der Städter ankämpfen sondern auch gegen die böse Oberhexe Muriel, die sie zur Hölle schicken will. Ein blutiger Kampf, der so manches Geheimnis offenbart, beginnt.

Meinung
„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ wartet mit Jeremy Renner, Gemma Arterton und Famke Janssen ein gutes Ensemble auf. Besonders Jannsen, die als Jean Grey mit „X-MEN“ bekannt wurde, legt als fiese Hexe Muriel einen grandiosen Auftritt hin. Allerdings macht es die Seltsamkeiten des Films nicht unbedingt weg.

Fangen wir doch mit den Waffen an, die benutzt werden um unzählige Hexen ins Jenseits zu befördern. Armbrüste und Pistolen sind ja zu erwarten. Aber wenn die Armbrust dann auch noch in zwei entgegengesetzte Richtungen schießen kann und die Pistole oder das Gewehr nicht so wirklich nachgeladen werden müssen, wird es schon grenzwertig, immerhin befinden wir uns ja nicht in der Moderne.

Nur am Rande sollte erwähnt werden, dass Hänsel an der Zuckerkrankheit leidet, was historisch gesehen gar nicht klappt. Natürlich hat es die Krankheit wohl immer schon gegeben, doch entdeckt wurde sie erst im späten 19. Jahrhundert. Insulin, das Hänsel sich regelmäßig spritzen muss, entdeckten Wissenschaftler sogar noch später.

Aber gut, was solls, versuchen wir es nicht zu eng zu sehen, denn wenn man mal von einigen historischen (und vielleicht auch logischen) Fehlern absieht, ist der Film eigentlich ganz lustig. Wenn man sieht wie unbeholfen Hänsel mit dem weiblichen Geschlecht umgeht, muss man doch schon schmunzeln. Immer wieder fließen wie nebenbei lustige Sprüche in die Gespräche ein, die „Hänsel und Gretel: Hexennjäger“ eine gewisse Leichtigkeit vermitteln lassen. Dann und wann kann auch herzhaft gelacht werden.

Fazit
Wenn wir großzügig über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen können, dann ist „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ amüsantes Popcornkino. Gut, man muss nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, um den Film im Kino zu sehen, aber ein Gang in die Videothek oder ähnliches lohnt sich schon.

Mein Fazit also 3 von 5 Zähnchen.

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