Animals – Das tödlichste Raubtier ist in Dir!?

Animals auf IMDB

Regisseur Douglas Aarniokoski
Schauspieler Marc Blucas – Jarrett
Naveen Andrews – Vic
Nicki Aycox – Nora
Eva Amurri Martino – Jane (as Eva Amurri)
Andy Comeau – Jules
Bart Johnson – Vaughn
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Animals
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 93 Minuten
Erscheinungsjahr 2008
Altersfreigabe FSK 16
Inhalt
Als Jarrett die bildschöne Nora in einer Bar kennenlernt, will er nur noch eins: sie in seinem Bett haben. Er bekommt, was er will, doch entgeht ihm dabei, dass die hübsche Nora nicht ist, was sie scheint. In ihrem Inneren wohnt eine blutrünstige Bestie. Bald schon merkt Jarrett, dass etwas mit ihm geschieht, denn Nora hat auch das Monster in ihm geweckt. Er beginnt nach einer Rettung zu suchen und muss sich gleichzeitig Noras mordlüsternden Ex erwehren. Was hat dann noch die Barkeeperin Jane mit dem allen zutun?
Meinung
Das Cover versprach einen  schönen, vielleicht ein bisschen blutigen Horrorfilm, mit vielen Monstern und noch mehr Action. Blut war da, in Massen, nur leider fehlte eine gute Geschichte dahinter. Die Story ist sehr flach und überschaubar. Er trifft sie, beide landen in der Kiste und er wird durch ihren Biss infiziert, siehe oben.
Aber fangen wir von vorn an: In „Animals“ können nicht alle Menschen zu diesen Wesen werden, es ist bereits genetisch in ihren Genen festgelegt und kann aktiviert werden. Noras Biss aktiviert diese Gene. Ja, „Wesen“. Ich sträube mich davor, das Wort „Werwolf“ zu benutzen, denn eigentlich sind die Viecher hässlich, haarlos und einfach seltsam. Nach ein bisschen Recherche hat Wiki das vorgeschlagen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lycaenops . Nah dran, aber sicher keine Werwölfe. Auch der Begriff fällt nicht einmal im gesamten Film.
Während wir also zusehen, wie Jarrett zu einer dieser Bestien wird, spielen gleichzeitig Nora und Mac ein Katz- und Mausspiel, bei dem es eigentlich nur darum geht, zu töten und den anderen wieder in seine Finger zu bekommen. Es stellt sich heraus, dass Nora nicht zum ersten Mal versucht, Mac loszuwerden, doch wirklich erfolgreich ist sie dabei nicht. Auch wenn sie es versucht, kommt sie nicht von ihm los. Bringt sie doch in einem Anfall von Rache oder Eifersucht sein neuestes Spielzeug um.
Die Wesen selbst sehen nicht aus, als hätte man sich bei ihnen große Mühe gegeben. Sie sind nie wirklich zu erkennen, da sie ein seltsamer bläulicher Nebel umgibt. Ich bin ja so einiges an Werwölfen gewohnt, aber diese hier sind nicht mein Fall, ihnen fehlt es an Seele und Substanz, vor allem an letzterem. Wenn ich schon einen Film über Werwölfe oder zumindest werwolfähnliche Wesen schaue, dann will ich die Viecher auch richtig sehen.
 
Fazit
Viel Blut, mehr Sex, noch mehr nackte Haut und eine winzige Prise Story. Der Film ist höchstens für Leute geeignet, denen so etwas wie eine Handlung egal ist.
Mein Fazit also 1 von 5 Zähnchen.

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