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Was tun?

Hallo Liebe Buch- und Filmfreunde,
(Review und Schwarzleser (Ja, ich lese auch Fanfictions)),
ich weiß, ich habe mein Baby hier etwas vernachlässigt, das will ich jetzt ändern. Wie? Schreiben natürlich. Als ich meine möglichen Titel durchgegangen bin, hat sich mir da allerdings ein winziges (Untertreibung) Problem gezeigt. Ich habe einen Haufen Bücher und Filme und keinen Schimmer, wo ich anfangen soll zu. Dazu kommt noch mein SUB (Stapel ungelesener Bücher). Was tut ein guter Blogger, wenn er nicht weiß, was er (oder sie) machen soll? Er (oder sie) wendet sich an seine Leser.
Also liebe Leser, habt ihr ein Buch, das euch interessiert, aber ihr wisst nicht, ob ihr es wirklich lesen wollt? Schreibt mir und ich schaue es mir mal an. Mit Glück kenne ich das Buch schon und kann euch sofort weiterhelfen. Sollte ich es noch nicht kennen, versuche ich es aufzutreiben und lege es oben auf meinen SUB.

Selbes gilt für Filme.^^

So Leute, das war es erst einmal von mir.
Eure Federmaus

Die unglaublichen Abenteuer der Kate Conner

 

Autor Julie Kenner
Übersetzt von Franziska Heel
Originaltitel Adventures of a Demon-Hunting Soccer Mom
Verlag Heyne
Originalsprache deutsch
Genre Fantasy
Seitenzahl Zwischen 300 und 500 Seiten ( Bände)
Erscheinungsjahr 2005 – 2009
Preis Meist nur noch gebraucht erhältlich, also sehr günstig. 😉

Inhalt

Vor 16 Jahren hat Kate Connors den Beruf der Dämonenjägerin an den Nagel gehängt und hat seither ein ruhiges Leben mit Familie und allem was dazu gehört geführt. Doch nun kehrt die Vergangenheit zurück. Wie zum Teufel bringt man Familie und Dämonenjagd unter einen Hut oder noch besser, wie hält man so etwas geheim, wenn ständig irgendwelche Kreaturen der Hölle durch geschlossene Fenster krachen?

 

Meinung

Ja, diesmal ist es tatsächlich eine ganze Serie, die ich euch ans Herz legen möchte. Aber glaubt mir, es lohnt sich. Schon im Klappentext wird ein Vergleich mit Buffy gezogen. Was geschieht, wenn die junge Dämonenjägerin in Rente geht und sich aufs Familienleben einlässt. Ich finde, der Vergleich hinkt ein bisschen, denn anders als Buffy steht die gute Kate ganz allein. Zumindest am Anfang hat sie weder so etwas wie Giles, Buffys Wächter und Mentor, noch Freunde, die sie unterstützen. Stattdessen muss sie die Stadt, ihre Nachbarn und vor allem ihre Familie allein Beschützen.

Ohne euch Zuviel verraten zu wollen, ist vermutlich gleich klar, dass sich das mit der Zeit ändert. Immer mehr Menschen, wie ihre Nachbarin und beste Freundin, der alte Mann (mit dem düsteren Geheimnis), den Kate bei ihrer ersten Dämonenjagd seit Jahren, trifft, der Gemeindepriester oder gar die eigene Tochter werden in die Jagd verwickelt. Kate bleibt also nichts anderes übrig, als ihrer Familie und den Freunden beizubringen, wie man Dämonen tötet. Zu dumm nur, dass die aussehen wie normale Menschen und dass die Sache noch mal so schwierig macht.

Als ich die Bücher gelesen habe, habe ich gelacht, geweint und mit allen Figuren mitgelitten. Die Story ist mehr als nur gut gemacht. Natürlich kommen wir auch um Tod  und Verrat nicht herum. Aber gerade das macht die Sache rund und spannend.

 

Allerdings muss ich dazu sagen, dass Heyne es nie geschafft hat, auch den letzten Band zu übersetzten. Oder zumindest habe ich die Hoffnung auf eine Übersetzung mittlerweile aufgegeben. Also müsstet ihr Band 5 „Demon Ex Machina“ auf Englisch lesen. Doch es lohnt sich, da der Roman einen Runden Abschluss der Reihe abliefert.

 

Zum Schluss hier noch die Titel der anderen Romane. Schreibt mir, wenn euch was auffallen sollte.

„Dämonen zum Frühstück“ – „Carpe Demon“

„Vom Dämon verweht“ – „California Demon“

„Wie angelt man sich einen Dämon“ – „Demons Are Forever“

„Pretty Dämon“ –  „Deja Demon“

 

Fazit

Ran an die Bücher. Sie sind ein Muss für jeden Fantasy-Fan. Die Romane sind mit so viel Phantasie, Spannung und Humor geschrieben, dass man sie gar nicht mehr aus der Hand legen will.

Mein Fazit also: 5 von 5 Zähnchen

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Scharlachroter Winter

Scharlachroter Winter auf IMDB

 

 

Regisseur Bryan Ferriter
Schauspieler Bryan Ferriter – Elric

Nick Milodragovich – Dylan

Kailey Michael Portsmouth – Roxanne

Ryan Pfeiffer – Guiscard

Brandon Day – Achille

Dave Noel – Will

Drehort USA
Originaltitel Crimson Winter
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 106 Minuten
Erscheinungsjahr 2014
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt

Seit Jahrhunderten herrscht ein Bürgerkrieg unter den Vampiren, der sich in den letzten Jahrzehnten in einer Art Ruhe befand, sodass einer der Vampirfürsten eine Armee aufbauen konnte. Dort hinein gerät eine Gruppe Forscher, die eigentlich nur herausfinden wollte, warum der Wildbestand in den Bergen verschwindet.

Meinung

Beurteile ein Buch nie nach dem Einband, dasselbe gilt für Filme. Beurteile eine DVD nie nach ihrem Cover oder du wirst vor dem Fernseher einschlafen. Das ist mir passiert, als ich „Scharlachroter Winter“ das erste Mal gesehen habe. Der Anfang schwimmt noch recht schön dahin, die Figuren werden vorgestellt und das Setting gesetzt. Doch dann, tjoar … nix so wirklich. Ich habe die Geschichte des Vampirfürsten gesehen und wie der Krieg begonnen hat, ganz nett. Dann wurde die Legende erzählt, dass es drei Krieger braucht, um den Frieden wieder herzustellen. Joar, gut und schön. Zwei hatten wir schon mal, gab ja immerhin zwei Fürsten und der dritte? Das ist die große Frage des Filmes…. Dachte ich zumindest am Anfang. Doch nach der Xten Rückblende in die Geschichte des Obervampirs war ich mir nicht mehr so sicher. (Während einer der Rückblenden bin ich dann auch eingeschlafen und habe mir den Kram nochmal angeschaut … ja, wirklich…!) Irgendwann haben sich dann auch noch menschliche Vampirjäger eingeschaltet, woher die kamen? Gute Frage, ich bin nicht so ganz durchgestiegen, aber ich glaube die gehörten irgendwie in eine der Städte im Gebirge und jagen schon seit Generationen.

 

Eine Weile sah ich dann Menschen und Vampire durch den Wald rennen, dann und wann wurde ein Menschlein gegessen, aber es passierte nichts wirklich Interessantes. Als es dann endlich so weit war und ich erfahren habe, wer der dritte Krieger ist, war der Film vorbei…! Ich habe mich ein bisschen veräppelt gefühlt, muss ich sagen. Normalerweise suche ich ja nach etwas guten an einem Film, aber der macht es mir doch echt schwer. Nicht mal die Musik war gut. Was soll ich sagen, wenigstens war es ein Gesamtpaket, schlecht an allen Fronten. Ein Teil von mir fragt, sich, ob es eine Fortsetzung geben wird, ein anderer hofft, dass das ni passieren wird.

Fazit

Was soll ich dazu noch sagen. Der Film ist ‘ne gute Schlaftablette, damit hört meine Liste der guten Punkte schon auf. Lasst die Finger von.

Mein Fazit also: 1 von 5 Zähnchen

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Goal of the Dead – 11 Zombies müsst ihr sein

Goal of the Dead auf IMDB

Regisseur Thierry Poiraud
Benjamin Rocher
Schauspieler Alban Lenoir – Sam Lorit
Charlie Bruneau – Solène
Tiphaine Daviot – Cléo
Ahmed Sylla – Idriss Diago
Bruno Salomone – Marco, Idriss Agent
Xavier Laurent – Manu Litrac
Drehort Frankreich
Originaltitel Goal oft he Dead
Originalsprache Französisch
Genre Horror
Spieldauer 141 Minuten (2 Teile auf einer DVD)
Erscheinungsjahr 2014
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt

Eigentlich sollte es nur ein Fußballspiel zwischen Olympic Paris und dem Kleinstadtclub von Caplongue werden. Das unglaubliche geschieht. Ein Zombie stürmt den Platz und verwandelt die Stadt in ein Schlachtfeld.

 

Meinung

Nach der WM dachte ich mir, ich könnte mir doch mal ansehen, was man mit Fußball sonst so alles machen kann. Dann viel mir diese DVD in die Hände. Das ist dann wohl meine Version eines Fußballmatches … dachte ich. Dass es sich bei „Goal of the Dead – 11 Zombies müsst ihr sein“ nicht um einen düsteren Horrorstreifen handelt, zeigt ja schon der Titel, aber leider haben die Macher es hier übertrieben. Der Film wirkt streckenweise nicht lustig sondern schlicht und einfach albern.

Die Story an sich ist relativ schlicht. Club A kommt in ein kleines Kaff, der Kapitän stammt aus besagtem Städtchen und wird als Verräter ausgebuht, da er ja den Club gewechselt hat. Er hat einen Konkurrenten zurückgelassen, der angefangen hat zu Dopen um den Gegner fertig zu machen. Das Dopingmittel hatte einen zombifizierenden Nebeneffekt. Tja, es gibt noch ein paar andere seltsame Storyelemente, wie eine Tochter, die auftaucht und ein durchgeknallter nicht mehr ganz lebendiger Fan, der den Star der Pariser verflogt. Klingt doch eigentlich alles ganz nett, nur leider zieht sich das alles wie Kaugummi.

Auch die Zombies sind nicht wirklich das, was ich erwartet habe. Sie wirken eher wie Figuren aus „28 Days Later“ die mit „Wut“ infiziert sind, als wie wirkliche Zombies. Aber naja, wer will schon kleinlich sein.

Mir ist entgangen, dass es sich bei diesem Film um einen Zweiteiler handelt, deshalb war ich arg erschrocken, als plötzlich ein Cut kam. Auf meiner Version zeigen sie tatsächlich ‘nen Abspann und einige Ausschnitte aus dem ersten Teil, bevor es weiter geht. Was gibt’s noch zu sagen. Ach ja, die Masken sind gut gemacht.

 

Fazit

Tja, dieser Film ist eher etwas für Zuschauer, die heftige Langeweile haben und wirklich nichts anderes zu tun haben. Albern und stellenweise wirklich zum gähnen. Also kein Muss für Zombiefans.

Mein Fazit also: 1,5 von 5 Zähnchen

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Peter V. Brett „Das Lied der Dunkelheit“

peter Brett

Autor Peter V. Brett
Übersetzt von Ingrid Herrmann-Nytko
Originaltitel The Painted Man
Verlag Heyne
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 800
Erscheinungsjahr 2009
Preis 15 € (Taschenbuch)

 

 

 

Inhalt

Dämonen, die sogenannten Horclinge, tyrannisieren die Welt, töten alles Lebendige und fressen es auf. Als der junge Arlen mit ansieht wie seine Mutter von ihnen ermordet wird und nicht einmal sein Vater etwas unternimmt, läuft er von zuhause weg, um einen Weg zu finden, diese Kreaturen zu besiegen.

 

Meinung

Wie stellen wir uns Dämonen vor? Das ist eine schwierige Frage, nicht wahr? Peter Bretts Wesen sind einfach strukturierte Kreaturen, die nur eines im Sinn haben. Fressen! Doch dumm sind sie nicht direkt, immer wiederschaffen sie es, Schwachstellen in den Schutzzeichen der Menschen zu finden. Es gibt tödliche Kreaturen in allen Größen, doch eines haben sie alle gemein. Es sind Elementardämonen. Feuer, Luft und Gestein zum Leben erwacht, nur um den dunkelsten Instinkten zu folgen. Das müssen auch die Hauptfiguren erfahren. Neben Arlen, dem Jungen aus der Inhaltsangabe, gibt es noch die Kräuterfrau Leesha und den Jongleur Rojer. Ich war im ersten Moment mehr als nur ein wenig überrascht, als die Geschichte an einer der spannendsten Geschichten plötzlich und ohne jede Warnung von Arlen zu Leesha sprang. Nach wenigen Kapiteln sprang die Geschichte dann weiter zu Rojer. Doch im Nachhinein ergibt alles einen Sinn, denn die drei Handlungsfäden werden zusammengeführt und es zeichnet sich langsam aber sicher ab, warum alle drei Figuren für die Geschichte wichtig sind. Wer nun wissen will welcher Grund das ist, er muss das Buch schon lesen.

Ich sollte hier allerdings erwähnen, dass es kein Einzelroman ist sondern der Beginn eines Zyklus, der derzeitig drei Romane (und eine Novelle, die zwischen Band eins und drei liegt) umfasst.  Zwei Bücher sollen noch folgen.

 

Fazit

Peter V. Brett entwickelt spannende Geschichte mit vielen zu Beginn noch losen Fäden, doch während des Lesens, führt alles zusammen und ergibt ein oft düsteres Band aus Leben und Tod, Schwächen und Stärken, Liebe und Hass und vor allem der Hoffnung endlich frei, ohne Angst und in Frieden leben zu können.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Wunsch

Hallo Leute,

kennt ihr vielleicht ein gutes Buch oder einen klasse Film? Dann schreibt mir doch mal einen Kommentar und empfehlt Buch oder Film. Ich würde mich sehr freuen.

 

Natürlich freue ich mich auch über jeden anderen Kommentar. Lob und Kritik sind immer gern gesehen. Also wie gesagt, immer her damit.^^

 

Liebe Grüße

Eure Federmaus

The Dead Undead

The Dead Undead auf IMDB

 

Regisseur Matthew R. Anderson

Edward Conna

Schauspieler Luke Goss – Jack

Matthew R. Anderson – Viper

Spice Williams-Crosby – Gabrielle

Luke LaFontaine – Aries

Edward Conna – Doc

Cameron Goodman – Summer

Drehort USA
Originaltitel The Dead Undead
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 89 Minuten
Erscheinungsjahr 2010
Altersfreigabe FSK 18

Inhalt

Eine Gruppe von Vampiren auf der Jagd nach Vampirzombies, muss deren Unterschlupf finden und alle Kreaturen vernichten. Nebenbei will noch ein hübsches Mädchen beschützt werden.

 

Meinung

Ja, das ist so ziemlich alles, was in dem Film geschieht. Vampire schießen auf Vampirzombies und hoffen die Nacht zu überleben. Nebenbei erfahren wir noch, wie die einzelnen Mitglieder des Teams zu Vampiren wurden. Nur fehlt die Erklärung, wo dieser komische Virus überhaupt herkommt. Naja, was solls, wen interessiert schon eine logische Erklärung, Hauptsache es wird wie verrückt auf komische Zombies geballert.

Aber ich muss gestehen, ich habe Tränen gelacht, auch wenn ich arg bezweifle, dass es an den Stellen gedacht war. Meine Lieblingsstelle: „Wir nennen sie Vambies.“ Komische Blicke von allen Seiten. „Vampirzombies.“ Ja, ich weiß, eigentlich nicht lustig, aber ich bitte euch. Vambies? Im ersten Moment habe ich nicht an Zombies gedacht, sondern an eigentlich süße Rehkitze, denen plötzlich Vampirzähne wachsen… Vielleicht liegt da sauch nur an meiner etwas verdrehten Phantasie.

Was gibt es noch zu sagen? Packt die Logik beiseite, habt Popcorn und ein paar Taschentücher für die Lachtränen bereit und es wird ein lustiger Filmabend.

Fazit

Ob ihr es nun Glaubt oder nicht, aber ich habe mir den Film wirklich gern angeschaut, auch wenn er mehr als nur ein paar kleine Schwächen hat. „The Dead Undead“ hat tatsächlich was für sich und wenn‘s nur die ungewollte Komik ist.

Mein Fazit also: 3 von 5 Zähnchen

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Gallowwalkers

Gallowwalkers auf IMDB

Regisseur Andrew Goth
Schauspieler Wesley Snipes: Aman

Kevin Howarth: Kensa

Riley Smith: Fabulos

Tanit Phoenix: Angel

Patrick Bergin: Marshall Gaza

Drehort USA
Originaltitel Gallowwalkers
Originalsprache Englisch
Genre Horror/ Western
Spieldauer 90 Minuten
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt

Amans Geliebte starb bei der Geburt eines Kindes, dass während einer Vergewaltigung gezeugt wurde. Er sinnt auf Rache und tötet die Gang des Vergewaltigers und jeden der ihm noch im Weg steht. Allerdings wird er lebensgefährlich verletzt. Um Amans Leben zu retten, geht dessen Mutter einen Pakt mit dem Teufel ein. Doch das hat einen Haken. Nicht nur Aman kehrt zurück zu den Lebenden, auch all jene die er getötet hat. Wieder beginnt die Jagd, diesmal unterstützt vom jungen Schützen Fabulos (So heißt er zumindest auf IMDB. Im Film wird der Name nicht einmal genannt.).

Meinung

Wesley Snipes ist hier mal wieder in seiner Paraderolle. Der einsame Rächer, der alles und jeden auf seinem Weg niederschießt. Diesmal zerfallen seine Opfer allerdings nicht zu Staub. Erst kehren sie als Untote zurück, dann reicht nicht einmal eine Kugel in den Kopf, mit der das Gehirn zerstört wird. Nein, die Toten müssen dann auch noch fein säuberlich zerlegt werden. Welch ein Glück dass die Stiefmutter Metzgerin ist, die genau weiß, wie das zu funktionieren hat. Der Plot des Filmes ist, sagen wir einfach mal, schlicht. Es fließen Massen an Blut, es wird geköpft, gehäutet, zerschossen. Nebenbei versucht der Bösewicht Kensa herauszufinden, warum alle Gangmitglieder außer seinem Sohn von den Toten auferstanden sind. Wir Zuschauer erfahren die Antwort sehr schnell, Sohnemann wurde nämlich nicht von Aman getötet, sondern hat sich umgebracht. Es wäre vielleicht schön gewesen zu rätseln, aber wer will das schon, wenn man einem sinnlosen Gemetzel zuschauen kann. Stattdessen schauen wir zu wie Kensa die mittlerweile mumifizierte Leiche seines Sohnes mit herumschleppt, um diesen wiederzubeleben. Außerdem bleibt der Gruselfaktor auf der Strecke. Es gibt nicht einen Schreckmoment im Film  

Fazit

Wenn das gruseligste an einem Film der Moment ist, wenn der Held tatsächlich mal lächelt, will das so einiges heißen. Nein, ich erwarte bei der Story sicher keinen Strahlemann, aber doch einige Momente die einen mehr erschauern lassen, als das Perlweißlächeln des Hauptdarstellers. Das muss doch nicht sein.

Mein Fazit also: 1 von 5 Zähnchen

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C.C. Hunter „Reborn“

Reborn

 

Autor C.C. Hunter
Übersetzt von Noch nicht übersetzt
Originaltitel Reborn
Verlag St Martins Pr
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 386
Erscheinungsjahr 2014
Preis 6,98 € (Taschenbuch)

 

Inhalt

Della Tseng, Vampirin und Schülerin von Shadow Falls, wird in Ermittlungen um ein ermordetes Pärchen hineingezogen. Als wenn das noch nicht genug wäre,  muss sie sich auch noch mit einem Geist, einem süßen Gestaltwandler und dem neuen Schüler herum schlagen.

Meinung

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, dass ich hier bereits zwei Romane von C.C. Hunter besprochen habe. Wie auch diese beiden, gehört „Reborn“ zur „Shadow Falls“ Reihe. Allerdings ist hier nicht mehr das Chamäleon Kylie die Hauptfigur, sondern ihre Freundin Della. Wir erfahren, wie schwierig es ist, vor den eigenen Eltern geheim zu halten, das man zu einem übernatürlichen Wesen geworden ist. Missverständnisse und Lügen sind Teil von Dellas Leben geworden, deshalb macht sie sich auf die Suche nach Familienmitgliedern, die ihr Schicksal teilen. Anders als in den meisten Vampirgeschichten, kann man nicht nur durch einen Biss zum Vampir werden, es gibt auch eine Hand voll Wesen, die den Vampirvirus in sich tragen und durch Kontakt zu anderen verwandelt werden. Das ist mal was anderes, als das ständige austauschen von Blut.^^

Wie oben bereits gesagt, wird Della in einen Mordfall verwickelt. Ihr größter Wunsch ist es, für die FRAU (eine Art FBI für übernatürliche Wesen) arbeiten und besonders dieser Fall hat es ihr angetan. Warum? Das wissen weder wir noch Della, doch ich verspreche, ihr werdet Schmunzeln, wenn ihr begreift, warum sie so an dem Fall hängt.

„Reborn“ ist also eine Mischung aus Fantasy-, Krimi- und Mädchenroman. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Denn da gibt es ja diesen süßen Gestaltwandler in den Della bis über beide Ohren verschossen ist, auch wenn sie das niemals laut aussprechen würde. Außerdem ist da auch noch der mysteriöse Vampir, bei dem Della spürt, dass ihn ein Geheimnis umgibt. Ein Geheimnis von dem alles für Della abhängen könnte.

Fazit

Eine fesselnde Geschichte, die einen Einblick in einen weiteren der „Shadow Falls“ Charaktere bietet. Lustig, traurig, spannend und alles, was das Leserherz sich wünscht. Vielleicht ist der Roman an einigen Stellen zu sehr Teenie-Roman, aber das macht ihn nicht weniger lesenswert.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Stephenie Meyers „Twilight-Saga“

Stephenie Meyer “Twilight-Saga”

 

Autor Stephenie Meyer
Übersetzt von Karsten Kredel,Sylke Hachmeister
Originaltitel Twilight-Saga
Verlag Carlsen
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 528 – 800(vier Romane)
Erscheinungsjahr 2008 – 2011
Preis 9,99 – 11,99 €

 

Inhalt
Die vier Romane der „Twilight-Saga“ erzählen die Geschichte des Menschenmädchens Bella und ihrer großen Liebe, dem Vampir Edward. Wir begleiten sie auf dem Weg zu ihrem „Glücklich bis in alle Ewigkeit“ und stolpern dabei über pubertierende Werwölfe, wahnsinnig hungrige Vampire und böse Könige.

 

Meinung
Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich über Twilight schreiben soll, denn wer kennt nicht wenigstens die Filme. Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, warum nicht? Dies hier wird aber keine gewöhnliche Review, viel mehr habe ich vor einige Fragen zu den Romanen zu stellen, die mich irritieren. Ja, ich weiß, gehe niemals mit Logik an einen Fantasy-Roman aber bitte, lasst mir den Spaß. Ich werde mir ein oder zwei Fragen zu jedem Roman rauspicken. Das hier ist wohl auch eher für Kenner der Romane geeignet. Also gut, los geht’s:

1. Bis(s) zum Morgengrauen

Bella ist ein Gefahren-Magnet, wie mehr als einmal festgestellt wird. So ist es natürlich nicht überraschend, dass sie die Aufmerksamkeit eines „Rotauges“, also eines Vampirs, der Menschenblut trinkt, auf sich zieht. Sie flüchtet mit ihrer Freundin Alice, einer Hellseherin und deren Freund Jasper, einem Empath (er kann Gefühle anderer erspüren) nach Phoenix, Arizone. Nun mein Problem. James, der böse Vampir ruft an, um Bella zu sich zu Locken und sie schafft es tatsächlich zwei hochbegabten Vampiren zu entschlüpfen? Hä? Ja, gut, Spannung, aber bitte. Alice sieht die Zukunft! Gut, sie sieht nur etwas wenn eine Entscheidung getroffen wird… wer will mir bitte erzählen, dass Bella keine Entscheidung getroffen hat und mal eben spontan losgezogen ist. Oder dass James keinen Plan hatte, der Entscheidungen enthielt …

 

2. Bis(s) zur Mittagsstunde

Hach ja, Herzschmerz und Werwölfe. Worüber ich mir hier den Kopf zerbrochen habe? Über die Ernährungsgewohnheiten der Vampirhoheiten, also der Volturi. Bella macht sich gegen Ende auf, Edward zu retten. (Hinter Edwards Logik zu den Volturi zu gehen, um zu sterben, schauen wir erst gar nicht, Eddie wusste doch genau, dass Aro ihn in seiner Trophäensammlung haben wollte. So viel zum Sterben …) So kommt Bella schließlich im Thronsaal voller hungriger Vampire an und verlässt ihn tatsächlich wieder lebend. Schön und gut, als Eddie, Alice und Bella den Thronsaal verlassen, lesen wir wie eine Vampirin mit einer Gruppe Touristen ankommt, die an die Vampire in Volterra verfüttert werden. Touristen, ernsthaft? Wie lange es wohl noch dauert, bis die Volturi auffliegen? Stellt euch vor, ihr seid unterwegs in einer so schönen Stadt wie Volterra, alte Gebäude, romantischer Flair und so weiter, würdet ihr damit nicht hausieren gehen. Vielleicht auf Facebook ein Bild posten oder es euren Lieben daheim unter die Nase reiben? Diese „Touren“ finden wöchentlich statt und niemand vermisst die Personen die vernascht werden? Männer, Frauen, Kinder, ernsthaft? Da ist niemand, der sie vermisst und Verdacht schöpfen könnte?

 

3. Bis(s) zum Abendrot

Bella hat Edward nach der Nummer, die er gebracht hat zurückgenommen und nun steht sie vor dem großen Problem, dass James (Der Vampir aus Roman eins) Gefährtin Rache will. Da hab ich mich eigentlich nur gefragt, warum sie so lange gewartet hat. Ja wir wissen alle, sie war schon in Roman zwei in der Nähe und hat ärger gemacht. Warum hat sie sich nicht gleich ran gemacht. Am Anfang gab es nur drei Wölfe, wie wir wissen, die Wären doch sicher leicht mit etwas Kanonenfutter abzulenken gewesen und zack, schon hätte man einen hübschen Bella-Snack. Oder warum überhaupt der Ärger, sie hätte doch gleich zu den Volturi gehen können. Caius und Jane hätten das alles doch sicher gern für sie in die Hand genommen. (Ja, ich weiß, Logik)

 

 4. Bis zum Ende der Nacht

Im Laufe des Romanes kommt es dazu, dass Carlisle (Edwards Ziehvater) von den Verboten der Volturi spricht. Eines davon ist es, dass niemals ein Kind verwandelt werden darf, da diese nie lernen können ihre Blutlust zu kontrollieren und im Rausch ganze Städte zerstören können. Als Beleg erzählt Carlisle die Geschichte der Vampirin Sasha, die einen kleinen, vielleicht zwei Jahre alten Jungen verwandelte. Sie und das Kind wurde von den Volturi vernichtet. In dem Zusammenhang wird aber auch erklärt, dass nicht einmal die anderen Mitglieder von Sashas Zirkel von diesem Kind wussten. Sie hat es also vor ihren „Töchtern“ geheim halten können, nicht aber vor den Volturi? Wie ist das denn passiert, sind Aro und Co. einfach  zufällig über das Kind gestolpert? Nach dem Motto schauen wir uns um und sehen, wen wir heute vernichten können?

 

Danke, dass ihr mich auf meinem kleinen Logik-Trip begleitet habt, auch wenn ich meine Fragen wohl nie wirklich beantwortet bekommen werde.

 

Fazit
Versteht mich nicht falsch, ich liebe die Bücher und habe sie gern gelesen, aber ich musste mir die Fragen einfach einmal von der Seele schreiben. Wenn ihr nicht mit zu viel Logik ran geht, sind die Bücher wirklich toll.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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