Disney’s Tron

Tron auf IMDB

Regisseur Steven Lisberger
Schauspieler Jeff Bridges: Kevin Flynn/Clu
Bruce Boxleitner: Alan Bradley/Tron
David Warner: Ed Dillinger/Sark/Stimme des MCP
Cindy Morgan: Lora/Yori
Barnard Hughes: Dr. Walter Gibbs/Dumont
Dan Shor: Arbeitskollege/Ram
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Tron
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy/SciFi
Spieldauer 92 Minuten
Erscheinungsjahr 1982
Altersfreigabe FSK 12

Inhalt
Um zu beweisen, dass Ed Dillinger das Spiel, mit dem er den Posten des Präsidenten der Firma ENCOM erlangt hat, von ihm gestohlen ist, bricht der Programmierer Kevin Flynn in das Gebäude der Firma ein. Hilfe erhält er dabei von seinen Freunden Alan und Lora, doch geht bei dem Einbruch etwas schief und Flynn wird von einem Laserstrahl getroffen, der ihn digitalisiert und in die Computerwelt hineinzieht. Flynn kann nur noch eines tun: Um sein Leben kämpfen und auf die Hilfe des „Überwachungsprogrammes“ Tron hoffen, denn seine Gegner sind in dieser Welt übermächtige Programme.

Meinung
(Warum schreibe ich eine Review zu einem Film, der älter ist, als ich selbst? Hier ein paar Gründe: 1. Der Film ist Kult. 2. Er ist der erste Film der Teilweise am Computer animiert wurde. 3. (der wohl wichtigste Grund) Ich mag ihn einfach. Aber nun zurück zur Review)

1982 brachte Disney den Film Tron in die Kinos, und anfangs war er wenig erfolgreich (der Erfolg kam erst, als die technische Leistung des Filmes anerkannt wurde), da die Computerwelt seltsam anmutete, besonders die animierten Szenen. Hervorsticht hier der große Bösewicht, das Masterkontrollprogramm, das kaum noch menschliche Züge aufweist. Es ist ein Gesicht, das aus Lichtstrahlen spinnennetzartig zusammengesetzt ist.

Die Computerwelt selbst ist in blaue und rote Programme aufgeteilt. Während die blauen Programme zu ihren Usern halten, versuchen die roten alles, um die anderen zu unterdrücken und zu löschen. Wenn man so will, eine Art Glaubenskrieg, der in einer Spielearena ausgetragen wird. Der Verlierer wird endgültig gelöscht. Ein ewiger Kampf, der erst durch das Eintreffen des Users beendet werden kann. Urkomisch ist es mit anzusehen, wie Flynn versucht, die Macht, die er als User hat, richtig zu nutzen, denn dabei zerstört er mehr als nur ein paar Bits. Natürlich wird besonders in den animierten Sequenzen deutlich, dass die Computeranimation noch in den Kinderschuhen steckt; die Gebäude wirken z.B. sehr comichaft. Damals war es noch unglaublich teuer, einzelne Farben zu ändern, was man daran erkennt, dass einige Fahrer statt blau plötzlich gelb sind. Doch es lohnt sich.

Fazit
Tron musste sich seinen Platz zwischen den Kultfilmen erst erkämpfen, doch schließlich hat er es geschafft. Gut, die Leistung der Schauspieler mag kein Höhenflug gewesen sein, doch das ist hier eher zweitrangig. Es ist ein wahrlicher Genuss, in die Anfänge der Animation abzutauchen oder einfach nur gutes Popkornkino zu genießen.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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