Filmtipp

Für alle die, die heute Abend noch nichts vor haben und mal einen guten Film sehen wollen. Auf RTL läuft „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“.

Ja, ich weiß, Buchverfilmungen sind ja eigentlich mist. Vergesst einfach mal die Verbindung zu den Romanen. Wenn man beides getrennt betrachtet, ist der gar nicht schlecht.^^

City of Heavenly Fire

Heavenly Fire

 

Autor Cassandra Clare
Übersetzt von Noch nicht übersetzt
Originaltitel City of Heavenly Fire
Verlag Margaret K. McElderry Books
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 752
Erscheinungsjahr 2014
Preis 17,50 € 

 

Inhalt

„City oh Heavenly Fire“ ist der sechste und letzte Band der „Mortal Instruments“ Reihe von Cassandra Clare. Clary, Jace und ihre Freunde müssen sich Sebastian in einem letzten Kampf stellen und ihn besiegen, sonst steht die Existenz der Menschheit bedroht.

Meinung

Schon vor einem halben Jahr, habe ich diesen Roman bestellt. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fan der Reihe. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Reihe mit dem fünften Band ein wenig an Schwung verloren hat. Gerade deshalb habe ich mich gefragt, ob Cassandra Clare das mit dem Abschlussroman wieder wettmachen kann. Zu meinem Glück wurde ich nicht enttäuscht. Es war ein riesen Spaß wieder in die Welt der Schattenjäger und diesmal auch die dunkle Welt der Dämonen abzutauchen.

Am Anfang hat es mich überrascht, dass wir nicht nur Clary und ihre Freunde begleiten sondern auch ein elfjähriges Mädchen Namens Emma, allerdings wird doch schnell klar, dass hier der Grundstein für eine neue Reihe gelegt wird. (Es geht also weiter, was zumindest mich freut) Aber zurück zu „Heavenly Fire“. Es heißt, ein Buch ist gut, sobald es die Gefühle der Leser anspricht und genau das schafft der Roman. Ich habe mehr als einmal gelacht. Das gelingt aber nicht wenigen Romanen, was wirklich schwer ist, ist die Leser zum Weinen zu bringen. „Heavenly Fire“ hat es geschafft. Während einiger Stellen hatte ich Tränen in den Augen und einen Kloß im Hals und ich bin nicht nah am Wasser gebaut. Mit anderen Worten Cassandra Clare gelingt es, ihre Leser zu fesseln und tief in ihre Welt von Schattenjägern, Vampiren und Dämonen hineinzuziehen. Diesmal jedoch hat der Feind das Gesicht des Freundes, was das bedeuten soll? Schaut doch selbst.

 

Fazit

Ja, ich weiß, ein englischer Roman und dann auch noch der letzte Band einer Reihe, was soll ich sagen. Er ist es absolut wert, gelesen zu werden. Genauso wie die anderen. Es ist noch nicht raus, wann der Roman auf Deutsch erscheint, also genug Zeit, noch die anderen zu lesen, wenn das noch nicht passiert ist.^^

Mein Fazit also 5 von 5 Zähnchen.

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Kinder des Zorns: Genesis

Kinder des Zorns: Genesis auf IMDB

Regisseur Jonathan Levine
Schauspieler Corey Walker: TimKelen Coleman: Allie Dusty Burwell: The Child Billy Drago as Preacher
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Children of the Corn: Genesis
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 90 Minuten
Erscheinungsjahr 2011
Altersfreigabe FSK 16

 

Inhalt

Nachdem ihr Auto mitten in Wüste den Geist aufgegeben hat, gelangen Tim und seine schwangere Freundin Allie auf den Hof des seltsamen und namenlosen Predigers. Schnell zeigt sich, dass etwas nicht stimmt und neben dem Prediger und seiner Frau noch ein seltsamer Junge auf dem Hof lebt. Das Kind ist in einen Stall eingesperrt und scheint telekinetische Kräfte zu besitzen. Schnell wird deutlich, dass das Paar dort nicht bleiben kann.

Meinung

Wer kennt nicht die Original-Filmreihe „Kinder des Zorns?“ Die Kinder eines ganzen Dorfes sind von einem dämonischen Wesen, dem der hinter den Reihen geht, besessen und ermorden blutig (fast) jeden Erwachsenen. Als mir „Kinder des Zorns: Genesis“ in die Hände fiel, dachte ich: Billy Drago als durchgedrehter Priester und dann die Vorgeschichte zu einer Blutigen Horror-Reihe, das verspricht doch ein wunderbar, gruseliger Film zu werden. Tja, von wegen. Der Anfang war noch sehr vielversprechend. Ein Soldat kommt aus dem Krieg zurück und findet seine Eltern und Verlobte von der kleinen Schwester und  den Nachbarskindern ermordet vor. Er selbst wird niedergestochen und aus dem Fenster geworfen. Doch damit hört die Spannung auch schon wieder auf. Leider wird der Film mit jeder Minute vorhersehbar. Das ist allerdings auch keine Kunst, denn es geschieht eigentlich nichts. Gut, Wände wackeln, es gibt seltsame Geräusche, Albträume und ein Polizist wird in die Luft gerissen und taucht erst im Abspann wieder als Leiche auf, aber wirklich spannend oder gar gruselig ist das nicht. Der einzige Lichtblick war dann tatsächlich Billy Drago, der den Wahnsinnigen wie immer aufs herrlichste verkörpert. Doch retten kann er den Film leider auch nicht….

Fazit

Für Fans von Horrorfilmen ist „Kinder des Zorns – Genesis“ nichts weiter als eine Schlaftablette. Auf der Hülle steht groß und in blutrot „Die beste Fortsetzung der Reihe seit Jahren“. Es ist Teil acht der Reihe, der siebte Teil erschien 2001. Sagt das nicht alles? (Ja, ich weiß, es gab noch eine Neuverfilmung, aber die Läuft außerhalb der Reihe.) Mein Fazit also:

1 von 5 Zähnchen.

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Hinweis zu Romanneuerscheinungen

Hallo zusammen,

nein, heute gibt es keine Review. Ich habe mich entschieden, dann und wann auch auf Erscheinungstermine von Büchern und Filmen hinzuweisen, auf die ich selbst schon lange warte.

Hier also die ersten beiden Bücher:

1. „Reborn“ von C.C. Hunter

Dieser Roman ist ebenfalls Teil einer bereits vorhandenen Romanwelt. Er gehört zur „Shadow Falls“ Reihe. Doch anders als die ersten Romane erzählt dieser nicht die Geschichte von Kylie Galen, sondern die ihrer Freundin Della Tseng, einer jungen Vampirin, die  auf der Suche nach ihrem Platz im Leben  ist. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz (Wenn man den Gerüchten glauben darf). Der Roman  ist ebenfalls erst einmal nur auf Englisch erhältkich.

Erscheinungstermin war der 20. Mai (in Amerika), wir erhalten den Roman frühestens am 6. Juni.

Preis:    7,81

Seitenzahl: leider nicht angegeben …

2. „City of Heavenly Fire“  von Cassandra Clare

Bei „City of Heavenly Fire“ handelt es sich um den sechsten und voraussichtlich letzten Band der  „Mortal Instrument“ Saga. Die Geschichte von Clary, Jace, Simon und ihren Freunden wird zu einem hoffentlich runden Ende gebracht. Leider erscheint der Roman erst einmal nur auf Englisch. Erscheinungstermin ist der 27. Mai (auch hier muss beim Versand etwas Geduld mitgebracht werden.), der Roman hat 752 Seiten und kostet 17,50€

 

Viel Spaß beim Lesen^^

Eure Federmaus

Troy Denning „Star Wars Feuerprobe“

feuerprobe

Autor Troy Denning
Übersetzt von Andreas Kasprzak
Originaltitel Star Wars Crucible
Verlag Blanvalet/Randomhouse
Originalsprache Englisch
Genre Sci Fi
Seitenzahl 480
Erscheinungsjahr 2013
Preis 13,00 €

Inhalt

Mehr als 3 Jahrzehnte sind vergangen, seit das Imperium besiegt wurde. Han und Leah Solo begeben sich auf eine Mission, um ihrem alten Freund Lando Calrissian gegen Weltraumpiraten zu helfen. Eigentlich eine einfache Mission, doch nichts ist wie es scheint und selbst Jedigroßmeister Luke Skywalker greift schließlich ein.

Meinung

Anfang des Monats hörte ich, dass nun tatsächlich Star Wars 7 – 9 gedreht werden sollten, da dachte ich mir, warum nicht auch einfach mal eines der Bücher lesen. In der Buchhandlung viel mein Blick dann auf „Feuerprobe“, das neuste Werk im (erweiterten) Star Wars Universum. Es war allerdings nicht die klügste Entscheidung das Pferd von Hinten aufzuzäumen. Soll heißen, dass es eine Vielzahl von Namen gibt, die aus anderen Romanen stammen. Doch wozu gibt es Wikipedia und die Star Wars Wikis. (Für diejenigen die englisch lesen können empfehle ich Wookieepedia: http://starwars.wikia.com/ und sonst http://www.jedipedia.de/)

Hat man sich erst einmal mit den Namen vertraut gemacht, ist es gar nicht mehr schwer, sich auf das Abenteuer einzulassen, dass den uns Leser erwartet. Natürlich ist die Zeit nicht spurlos an unseren Helden vorbeigegangen. Sie sind älter und Weiser geworden, doch das hindert sie nicht daran waghalsig und draufgängerisch zu sein. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie Leah ihr Laserschwert schwingt und Han auf bewährte Weise Sprüche klopft und den Feind ärgert. Natürlich kommt es dabei zur einen oder anderen Schramme oder Blessur, aber es wäre je kein Abenteuer, wenn dem nicht so wäre. Wenn dann auch noch Luke hinzukommt, der endlich mal wieder etwas erleben will und sich deshalb selbst auf Mission begibt, steht seiner spannenden Erzählung nichts mehr im Weg.

Fazit

Ja, es wäre einfacher gewesen, mich vorher in die Romanreihe einzulesen, doch der einfache Weg ist nicht immer der richtige. 😉 Dieses Buch ist bestens geeignet für jene, die Star Wars lieben. Wer sich im Buchuniversum nicht auskennt mich zwar ein wenig recherchieren, doch auch das lohnt sich, es gibt viel zu entdecken. Damit viel Spaß beim Lesen und möge die Macht mit uns allen sein.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen.

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Mädchenkram

Mädchenkram

Autor Angelika Kroll
Übersetzt von
Originaltitel
Wo ist das Ebook erhältlich? Angelika Krolls Shop,AmazonThalia Weltbild
Originalsprache deutsch
Genre Jugendliteratur/Kurzgeschichten
Seitenzahl 65
Erscheinungsjahr 22. April 2014
Preis 2,99 € (ebook, kindlebook)

  Inhalt

„Mädchenkram“ ist eine Sammlung von 5 Kurzgeschichten, die sich mit dem Thema erste große Liebe und „ist er der Richtige“ beschäftigen. In „Jeremy“ treffen wir auf einen Mädchen, dass sich mit dem neuen Schüler der gerade frisch aus England eingereist, anfreundet. „Engel des Waldes“ erzählt die Geschichte einer Abkürzung, die doch eigentlich verboten ist. In „Nicht einmal zwei Jahre“ verliebt sich ein Mädchen in den Freund ihres kleinen Bruders. „Das Leben ist kein Bollywood-Film“ handelt von einem Mädchen, dass während der Nachhilfe den Jungen ihrer Träume trifft. Schließlich führt „Roxanna von Rohelin“ uns in eine Welt voller Kobolde, Abenteuer und gutaussehender Kampfgefährten.

Meinung

 Eigentlich ist der sogenannte „Mädchenkram“ nicht mein Fall, doch als ich von kriegerischen, kampfbereiten Kriegern las, dachte ich, warum nicht, es sind nur ein paar Seiten und sicher schnell gelesen. Natürlich habe ich mit „Roxanna“ angefangen. Schnell habe ich mich in die Figur einfinden können und konnte  ihr und ihrem (neuen) Kampfgefährten auf eine Reise in ihr neustes Abenteuer folgen. Die Geschichte ist leicht zu lesen und eine lustige Lektüre, an der nicht nur Freunde von Teenie-Liebesgeschichten ihr Vergnügen haben werden.   Nachdem ich mich durch die fünfte Geschichte gelesen und mehr als einmal geschmunzelt habe, habe ich einen Moment lang gezögert, bevor ich auch die anderen Geschichten gelesen habe, denn wie gesagt, ist es eigentlich nicht mein Genre, doch nachdem ich erst einmal am Lesen war, habe ich die anderen Geschichten in einem Zug durchgelesen.  Sie sind leicht zu lesen und man wünscht den Heldinnen schnell, dass sie ihren Traummann oder wohl eher Traumjungen bekommen. Das lässt die Geschichten dann aber auch ein wenig vorhersehbar erscheinen. Umso überraschender ist es dann allerdings, wenn eine Geschichte nicht so endet, wie man erwartet.   Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle „Engel des Waldes“, denn hier geht es nicht um eine Liebesgeschichte, sondern um die besonderen, vielleicht magischen Kleinigkeiten, die einem begegnen können, wenn man sich nicht an den vorgeschriebenen Weg hält.

Fazit

Diese kleine Sammlung von Kurzgeschichten ist etwas für jeden, der Teenie-Love-Stories mag und auf der Suche nach einer kurzfristigen Ablenkung ist. Auch RPGlern kann ich diese Geschichten wärmstens empfehlen. Warum? Seht euch die Titel an, dann wisst ihr welche es ist und lest selbst, ihr werdet euch an so manch eigenes Abenteuer erinnert fühlen. ;-D

 

Mein Fazit also: 3,5 von 5 Zähnchen
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Federmauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

Technische Schwierigkeiten

Hallo zusammen,

wie der Titel dieses Posts schon sagt, habe ich derzeitig technische Probleme. Momentan kann ich nicht einmal meine E-Mails richtig abrufen, ohne eine Fehlermeldung zu bekommen. Sollte da jemand auf Antwort warten, tut mir das leid. Sobald ich meine Mails wieder lesen kann, wird auch geantwortet. Hier konnte ich mich mit Mühe und Not (nach gefühlten 100 Versuchen) anmelden, deshalb gibt es frühestens nächste Woche wieder ein(e) Review von mir. Bis dahin ist das alles hoffentlich wieder im Lot.

Liebe Grüße

Eure Federmaus^^

Warm Bodies

„Warm Bodies“ auf IMDB

Regisseur Jonathan Levine
Schauspieler Nicholas Hoult: R
Teresa Palmer: Julie Grigio
Rob Corddry: M / Marcus, R’s Freund
Dave Franco: Perry Kelvin, Julies fester Freund
Analeigh Tipton: Nora, eine Freundin von Julie
Cory Hardrict: Kevin
John Malkovich: Colonel Grigio, der Anführer der Menschen und Julies Vater
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Warm Bodies
Originalsprache Englisch
Genre Horror Komödie
Spieldauer 97 Minuten
Erscheinungsjahr 2013
Altersfreigabe FSK 12

Inhalt
Als der Zombie R das Gehirn von Perry frisst, brechen Perry Erinnerungen über ihn herein und er verliebt sich in Perrys Freundin Julie. Kurzerhand rettet er sie vor den anderen Zombies und bringt sie in sein Heim. Julie erkennt schnell, dass R anders ist als andere Zombies … lebendiger. Schnell müssen die beiden einen Weg finden, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Zombies nicht der Feind sind. Denn der wahre Feind sind die Bonies, jene Zombies, die nichts Menschliches mehr an sich haben und alles innerhalb eines Herzschlag auffressen. Die Flucht beginnt.

Meinung
Es gibt unendlich viele Zombiefilme, doch die meisten erzählen die Geschichte des Kampfes gegen die Untoten. „Warm Bodies“ ist anders. Der Film zeigt die andere Seite der Geschichte: Zombies sind hier nicht mehr nur hirnlose Fress-/Killermaschinen. Hier sind die Monster diejenigen, die Menschlichkeit beweisen.

R selbst erzählt seine Geschichte auf dem Weg zurück zum Menschen. Beißender Humor gepaart mit urkomischen Dialogen reißt den Zuschauer tief in eine postapokalyptische Welt hinein. Überraschend helle Bilder, untermalt mit harmonischen Melodien, erzählen eine zauberhafte, wenn auch teilweise blutige Geschichte, die ein vollkommen neues Bild von der Zombiewelt zeichnet.

Mit John Malkovich haben die Macher von „Warm Bodies“ einen bekannten Schauspieler engagiert, der seine Rolle herrlich grantig spielt. Er verkörpert Julies Vater, den Anführer der überlebenden Menschen. Er ist der härteste Brocken, der von der guten Seite der Zombies überzeugt werden muss, doch erst ein Schuss und eine Menge Blut überzeugen ihn davon.

„Warm Bodies“ erzählt eine blutige Geschichte auf vollkommen neue Art und Weise.

Fazit
Ich habe Tränen gelacht, als ich „Warm Bodies“ das erste Mal gesehen habe. Die Maskenbildner haben tolle Arbeit geleistet, die Bonies (die Knochenmoster) sehen herrlich gruselig aus und die Geschichte ist gut erzählt. Also Popcorn und Chips raus, zurück lehnen und sich köstlich amüsieren.

Mein Fazit also 4,5 von 5 Zähnchen.

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Hänsel und Gretel: Hexenjäger

„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ auf IMDB

Regisseur Tommy Wirkola
Schauspieler/Synchronisation Jeremy Renner: Hänsel
Gemma Arterton: Gretel
Famke Janssen: Muriel
Peter Stormare: Amtsrichter Berringer
Derek Mears: Edward
Pihla Viitala: Mina
Thomas Mann: Ben
Drehort Vereinigte Staaten,
Originaltitel Hansel and Gretel: Witch Hunters
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy/Horror
Spieldauer 88 Minuten
Erscheinungsjahr 2013
Altersfreigabe FSK 16

Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Inhalt
Im 19. Jahrhundert verdingen sich die Geschwister Händel und Gretel als Hexenjäger. Eines Tages werden sie nach Augsburg gerufen, um das Verschwinden von 11 Kindern aufzuklären und die Hexe die hinter den Angriffen steckt auszuschalten. In Augsburg angekommen müssen sie nicht nur gegen den Hass der Städter ankämpfen sondern auch gegen die böse Oberhexe Muriel, die sie zur Hölle schicken will. Ein blutiger Kampf, der so manches Geheimnis offenbart, beginnt.

Meinung
„Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ wartet mit Jeremy Renner, Gemma Arterton und Famke Janssen ein gutes Ensemble auf. Besonders Jannsen, die als Jean Grey mit „X-MEN“ bekannt wurde, legt als fiese Hexe Muriel einen grandiosen Auftritt hin. Allerdings macht es die Seltsamkeiten des Films nicht unbedingt weg.

Fangen wir doch mit den Waffen an, die benutzt werden um unzählige Hexen ins Jenseits zu befördern. Armbrüste und Pistolen sind ja zu erwarten. Aber wenn die Armbrust dann auch noch in zwei entgegengesetzte Richtungen schießen kann und die Pistole oder das Gewehr nicht so wirklich nachgeladen werden müssen, wird es schon grenzwertig, immerhin befinden wir uns ja nicht in der Moderne.

Nur am Rande sollte erwähnt werden, dass Hänsel an der Zuckerkrankheit leidet, was historisch gesehen gar nicht klappt. Natürlich hat es die Krankheit wohl immer schon gegeben, doch entdeckt wurde sie erst im späten 19. Jahrhundert. Insulin, das Hänsel sich regelmäßig spritzen muss, entdeckten Wissenschaftler sogar noch später.

Aber gut, was solls, versuchen wir es nicht zu eng zu sehen, denn wenn man mal von einigen historischen (und vielleicht auch logischen) Fehlern absieht, ist der Film eigentlich ganz lustig. Wenn man sieht wie unbeholfen Hänsel mit dem weiblichen Geschlecht umgeht, muss man doch schon schmunzeln. Immer wieder fließen wie nebenbei lustige Sprüche in die Gespräche ein, die „Hänsel und Gretel: Hexennjäger“ eine gewisse Leichtigkeit vermitteln lassen. Dann und wann kann auch herzhaft gelacht werden.

Fazit
Wenn wir großzügig über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen können, dann ist „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ amüsantes Popcornkino. Gut, man muss nicht unbedingt ein halbes Vermögen ausgeben, um den Film im Kino zu sehen, aber ein Gang in die Videothek oder ähnliches lohnt sich schon.

Mein Fazit also 3 von 5 Zähnchen.

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Silent Hill Revelation 3D

„Silent Hill Revelation 3D“ auf IMDB

Regisseur Michael J. Bassett
Schauspieler Adelaide Clemens: Heather Mason/Alessa Gillespie
Kit Harington: Vincent
Sean Bean: Christopher Da Silva/Harry Mason
Carrie-Anne Moss: Claudia Wolf
Malcolm McDowell: Leonard Wolf
Martin Donovan: Douglas Cartland
Radha Mitchell: Rose DaSilva
Deborah Kara Unger: Dahlia Gillespie
Drehort Frankreich, USA, Kanada
Originaltitel Silent Hill: Revelation 3D
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Spieldauer 94 Minuten
Erscheinungsjahr 2012
Altersfreigabe FSK 16

Inhalt
Am Ende der ersten Verfilmung von Silent Hill saßen Rose da Silva und ihre Tochter in Silent Hill fest, doch es gelang Rose das Mädchen hinaus und zurück zu ihrem Vater zu bringen. Seit dem sind Heather und ihr Vater Harry auf der Flucht vor den Einwohnern von Silent Hill. Nach einem neuen Umzug werden sie aufgespürt und Harry wird nach Silent Hill entführt. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Vincent macht Heather sich auf den Weg in ihren schlimmsten Albtraum.

Meinung
Was erwartet man von einer „Silent Hill“ Verfilmung? Viele Monster, eine Gruselshow vom feinsten und besonders von „Silent Hill 3“ eine wunderbar verrückte Claudia auf der Suche nach Gott. In gewisser Weise erfüllt Michael J. Bassett diese Erwartungen auch, doch kann er leider nicht die hartgesottenen Fans erreichen. Dazu verändert er die Geschichte zu sehr. Es überrascht wenig, dass das beliebteste aller Monster, Pyramidhead, auftaucht, auch wenn er nur im zweiten Spiel existiert, aber dass er zum Beschützer Alessas und damit Heathers wird, ist doch ein bisschen seltsam. Immerhin versucht er normalerweise die Menschen in Silent Hill zu zerlegen.

Fans werden auch einige von Heathers Sprüchen vermissen, genauso wie der oft genannte Gott nicht einmal erscheint, obwohl er doch der Endgegner des gesamten Spiels ist. Ersetzt wird er durch eine eigenartige in Latex und Leder gekleidete Kreatur mit Schwertern statt Händen und Sägeblättern am Kopf. (Eine Version vom Missionary)

Losgekoppelt von den Spielen, entwickelt sich allerdings eine solide Geschichte, die an einigen Stellen allerdings ein wenig platt wirkt. So fehlt zum Beispiel die Geschichte hinter den Monstern. Wieso jagen sie durch die Stadt. Besonders die Krankenschwestern, die immer wieder auf Bewegungen reagieren oder die Gefangenen in der Psychiatrie, die quasi aus dem nichts auftauchen. Der Film lässt viele Fragen offen und muss wohl auf eine weitere Verfilmung warten, um diese beantwortet zu bekommen.

Fazit
Eigentlich ein solides Filmchen, doch ich würde Fans Spiele empfehlen, ihre Erwartungen auf ein Minimum zu schrauben.

Mein Fazit also 2,5 von 5 Zähnchen.

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