Stephenie Meyer “Seelen”

Seelen

Autor Stephenie Meyer
Übersetzt von Joannis Stefanidis
Originaltitel The Host td>
Verlag Carlsen
Originalsprache Englisch
Genre Sci Fi
Seitenzahl 912
Erscheinungsjahr 2008
Preis 9,95 €

Inhalt
In nicht allzu ferner Zukunft haben Außerirdische die Erde eingenommen. Damit nicht genug, sie leben als Parasiten in menschlichen Körpern und kontrollieren sie. Melanie war einer der letzten überlebenden Menschen, doch schließlich wurde auch sie gefangen genommen und eine Außerirdische namens Wanderer in ihren Körper eingesetzt. Anders als bei andere Menschen wird Melanies eigener Geist jedoch nicht ausgelöscht, sondern bleibt vorhanden und baut eine Beziehung zu der Seele (so nennen die Aliens sich selbst) auf. Melanie schafft es Wanderer davon zu überzeugen, dass sie Melanies Familie finden und vor den anderen Seelen beschützen müssen und damit beginnt ein Abenteuer, dass die Menschheit retten könnte.

Meinung
Jeder, der den Namen Stephenie Meyer hört, denkt sofort an glitzernde Vampire, mittelmäßige bis schlechte Verfilmungen und goldene Himbeeren. Die wenigsten wissen allerdings, dass sie sich auch an ein anderes Thema gewagt hat. Ich gebe zu, dass alles erinnert ein wenig an die Körperfresser und ähnliche Filme. Außerirdische übernehmen die Körper und damit die Weltherrschaft, die Menschheit ist am Ende. Doch meistens lehnt sich eine Hand voll Überlebender auf und gewinnt dann oder verliert den Kampf. In „Seelen“ ist das anders. Die Hauptfigur steckt zwar im Körper eines Menschen und muss sich deshalb also mit dem auseinandersetzen, was menschlich ist (Was das ist? Gute Frage, ich bin immer noch am Überlegen). Seelen sind sanftmütig und schrecken vor allem zurück, was auch nur im entferntesten düster ist, vorausgesetzt sie sind gerade nicht auf der Jagd nach neuen Wirten. Bedeutet das im Gegenzug, dass es menschlich ist, brutal und gefährlich zu sein. Ist der Kampf menschlich? Mit diesen Fragen muss Wanderer sich beschäftigen, während sie die Freunde und Familie ihres menschlichen Körpers sucht.

Interessant wird es als sie Melanies kleinen Bruder und ihren Freund finden, die mit einer Gruppe Überlebender tief in der Wüste Arizonas Zuflucht suchten. Wie sollen die Menschen auf Wanderer reagieren? Immerhin ist sie doch eine der Invasoren. Kann man ihr vertrauen oder ist sie eine Gefahr, die so schnell wie möglich aus der Welt geschafft werden muss? Die wichtigste Frage, die sich stellt, ist allerdings, wie menschlich kann jemand sein, der im Körper eines anderen lebt? Kann er lieben? Besitzt er eine eigene Seele? All diese Fragen versucht Stephenie Meyer in ihrem Roman zu lösen. Ob ihr das gelingt? Wanderer ist alles andere als gefühlskalt. Sie muss nicht nur mit Melanies Emotionen und den Reaktionen ihres Körpers umgehen, sondern auch mit ihren eigenen. Da ist doch ein Gefühlschaos vorprogrammiert.

Fazit
Eine nette Abwechslung für zwischendurch. Geschaffen um auf der Couch oder in der Badewanne zu liegen und zu entspannen.

Mein Fazit also 3 von 5 Zähnchen.

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