Tag Archiv für CHristopher Paolini

Eragon – Der Auftrag des Ältesten

 

Eldest

 

 

Autor Christopher Paolini
Übersetzt von Joannis Stefanidis
Originaltitel Eldest (The Inheritance Cycle) td>
Verlag cbt
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 864
Erscheinungsjahr 10. März 2008
Preis 9,95 €

Inhalt
Die Schlacht um Farten Dur ist gewonnen, doch der Preis war hoch. Auf der Suche nach zurückgebliebenen Feinden wurde die Gruppe um Ajihad, dem Anführer der Varden angegriffen. Er selbst wurde ermordet. Murtagh, Eragons Freund und Kampfgefährte ist spurlos verschwunden und wohl auch tot. Der Krieg geht aber weiter und so müssen Eragon und seine Drachendame Saphira zu den Elfen reisen, um dort ihre Ausbildung zu beenden und den Krieg endlich zu gewinnen. Doch auch der Feind bleibt nicht untätig, das Böse lauert bereits und die nächste Schlacht wird vorbereitet.

Meinung
Erst vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass Christopher Paolini tatsächlich plant, einen weiteren Eragon Band zu schreiben. Also habe ich mir die anderen Bücher noch mal zur Hand genommen und das hier ist das Ergebnis.

Nur zwei Jahre nach „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ erschien (in Deutschland) der zweite Band der Reihe. Auch wenn der zweite Roman direkt an den ersten Band anschließt, ist Eragon nicht mehr der Bauernjunge, der sein Heimatdorf vor wenigen Monaten verlassen hat. Er ist an seinen Aufgaben gewachsen und wird langsam zum Krieger. Der junge Drachenreiter macht sich auf einen Weg in eine unbekannte Zukunft und direkt in die nächste Schlacht. Wir reisen mit unseren Helden vom Reich der Zwerge, das tief ins Beor-Gebirge geschlagen wurde, in die unendlichen Wälder der Elfen und lüften Geheimnisse, die seit 100 Jahren verborgen sind.

Eragon ist aber nicht mehr der einzige, den wir begleiten: Einige Kapitel widmen sich auch Roran, seinem Cousin aus Carvahall. Das Dorf wurde fast vollständig zerstört und Rorans Geliebte wurde entführt. Auch er hat nun keine andere Wahl mehr, als sich in den Krieg zu werfen und zu Eragon oder den Varden zu gelangen, in der Hoffnung dort Hilfe zu finden.

Mit Roran als zweite Hauptfigur erzählt Paolini eine neue Geschichte, in die er Elemente der alten einbringt. Es macht Spaß, mit den Helden mitzufiebern und sie auf ihrem Weg durch die verschiedensten Abenteuer zu begleiten. Denn obwohl sie auf derselben Seite stehen, sind ihre Motive völlig andere, und vor allem ihre Mittel um das Zeil zu erreichen sind natürlich nicht dieselben. Der Krieg hat gerade erst begonnen, die Schlachten werden härter und mit dem neuen Gegner hat niemand gerechnet.

Fazit
Ich habe „Eragon – Der Auftrag des Ältesten“ verschlungen und das mehr als einmal. Auch wenn der König Galbatorix immer noch nicht auf der Bildfläche erscheint, schickt er einen neuen Krieger ins Rennen, dunkler als sein Vorgänger und leider kein unbekannter. Wer es ist, wird nicht verraten, doch wird es so manchem Fan das Herz brechen. Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert. Macht euch einen schönen Nachmittag und nehmt das Buch zur Hand. Es lohnt sich.

Mein Fazit also 5 von 5 Zähnchen.

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbol

Christopher Paolini „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“

Autor Christopher Paolini
Übersetzt von Joannis Stefanidis
Originaltitel Eragon (The Inheritance Cycle)
Verlag cbt
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 736
Erscheinungsjahr (6. März 2006)
Preis 9,95 €

Inhalt

Eigentlich wollte er doch nur auf die Jagd gehen, um seiner Familie ein gutes Essen zu erbeuten. Doch ein blauer Stein macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Durch einen Zauber landet der Stein direkt vor den Füßen des Jungen. Eragon ahnt, dass er wertvoll ist, doch wie wertvoll erkennt er erst, als das Ding sich zu bewegen beginnt und ein winziger, blauer Drache schlüpft. Saphira nennt Eragon seine Drachin und bald müssen die beiden feststellen, dass sie in Gefahr sind. Der König des Landes weiß, dass ein Drache das Ende seiner Herrschaft bedeuten kann und er wird über Leichen gehen, um das zu verhindern. Ein Kampf beginnt, dessen Preis nichts Geringeres als das Heil eines ganzen Landes und seiner Völker ist.

Meinung
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, habe ich mich im ersten Moment gefragt: „Wie soll das bitte funktionieren? Der Junge (Eragon) ist 15 Jahre alt und soll die Welt retten?“ Eine seltsame Vorstellung, nicht wahr? Aber wie oft sind die Helden in Romanen und Filmen Teenager oder gar Kinder? Also habe ich das Buch gelesen und war schnell fasziniert von der Welt, die sich mir bot. Mit jeder neuen Seite konnte ich mir immer mehr vorstellen wie Alagaesia, das Land Eragons, aussieht, wie die Menschen, Elfen und anderen Wesen leben und vor allem, wie zerstört das Land vom ewig andauernden Kampf aussieht. Der Leser erhält sogar einen Einblick in die magische Sprache der Elfen.
Nein, natürlich ist sie nicht so komplex, wie die Elben-Sprache Tolkiens. Doch wir begleiten hier einen Jungen, der das alles erst lernen muss, wer will da verlangen, dass er gleich zu Anfang eine ganze Sprache lernt. Einen Schritt nach dem anderen.
„Eragon – Das Geheimnis der Drachenreiter“ ist eine phantasievolle Geschichte, die mehr als einen Geist angeregt hat, sich tief in diese Welt hineinzubegeben.

Verfilmung
Am 14. Dezember 2006 erschien der Film „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ mit Edward Speleers, Jeremy Irons, Sienna Guillory, Robert Carlyle, John Malkovich und Garrett Hedlund in den Hauptrollen. (Ich sehe Eragonfans gerade rotieren, weil sie den Film so schlecht fanden, in gewisser Weise kann ich das sogar verstehen.) Der Film ist nicht schlecht, er ist eigentlich ein solider Fantasy-Film, solange man ihn nicht mit der „Vorlage“ in Verbindung bringt. Zu viel wurde weggelassen (selbst die spitzen Ohren der Elfen), Wege wurden gekürzt, wichtige Figuren wurden gestrichen.
Um den Film-Durza zu zitieren: „Ich habe mehr erwartet.“ Da kann mein Eragon-Fanherz nur zustimmen. Doch wie gesagt, der Film an sich ist solide gemacht.

Fazit
Eragon hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Wir begleiten nicht nur einen Krieger, der lernen muss, seine Rolle zu akzeptieren, sondern auch einen Jungen, der erwachsen wird und die Höhen und Tiefen des Lebens kennenlernt. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Mein Fazit also 5 von 5 Zähnchen.

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbol

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: