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Peter Straub „Der Hauch des Drachen“

Autor Peter Straub
Übersetzt von Harro Christensen
Originaltitel Floating Dragon
Verlag Bastei Lübbe
Originalsprache Englisch
Genre Horror
Seitenzahl 670
Erscheinungsjahr 1995 (in Deutschland)
Preis Neu nicht mehr erhältlich, dafür aber gebraucht bei Amazon ab 0,01 €

Inhalt

Ein Unfall in der Chemiefabrik  der kleinen Stadt Hampstead, Connecticut ist der Auslöser für eine Reihe seltsamer Vorfälle: Eine Krankheit bricht aus und ein Mörder geht um. Etwas Schreckliches bahnt sich an und nur die letzten Nachkommen der Gründerfamilien scheinen die herannahende Katastrophe verhindern zu können. Nun gilt es herauszufinden wer oder was hinter all den Vorkommnissen steckt.

 

Meinung

Auf den ersten Blick scheint an Peter Straubs Roman nichts Magisches zu sein. Eine Krankheit, ein psychopatischer Mörder, der normaler Wahnsinn. Doch das stimmt so nicht ganz. Zwei der

Hauptfiguren, der 13jährige Tabby Smithfield und die junge Hausfrau  Patsy McCloud haben übersinnliche Kräfte. Schnell stellt sich heraus, dass die Protagonisten diese Fähigkeiten auch brauchen werden, denn ihr Gegner ist nicht nur grausam und zu allem bereit, sondern auch kaum aufzuhalten. Wie heißt es so schön: Es muss erst schlimmer werden, bevor es besser wird. Ein Motto, an das sich Peter Straub hält.

 

Wie viele andere Bücher habe ich Peter Straubs „Der Hauch des Drachen“ mehr als einmal gelesen. Der Grusel-Faktor ist enorm, nichts für schwache Nerven. Denn mehr als ein Tod wird bis ins kleineste Detail beschrieben. Hier blitzen Messer auf, dort wird geschossen. Blut fließt in Strömen. Der Tod ist ein ständiger Begleiter des Lesers und es dauert lange, bis der Leser erkennt, wer das ‚Monster‘ ist.

 

Fazit

„Der Hauch des Drachen“ ist eine Reise tief in die Abgründe der menschlichen Dunkelheit.  Ich sage es hier laut und deutlich: der Roman ist nichts für zarte Nerven. Jede Art des Todes wird genutzt, um den Leser tiefer in die Welt des Romans zu ziehen. Dennoch ist das Buch sehr gut geschrieben. Peter Straub ist ähnlich wie Stephen King ein Meister seines Faches. Der Weg ins Licht führt durch die Finsternis, und Straub bereitet den Weg.

Mein Fazit also: 5 von 5 Zähnchen.
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