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Christopher Paolini „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“

Autor Christopher Paolini
Übersetzt von Joannis Stefanidis
Originaltitel Eragon (The Inheritance Cycle)
Verlag cbt
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 736
Erscheinungsjahr (6. März 2006)
Preis 9,95 €

Inhalt

Eigentlich wollte er doch nur auf die Jagd gehen, um seiner Familie ein gutes Essen zu erbeuten. Doch ein blauer Stein macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Durch einen Zauber landet der Stein direkt vor den Füßen des Jungen. Eragon ahnt, dass er wertvoll ist, doch wie wertvoll erkennt er erst, als das Ding sich zu bewegen beginnt und ein winziger, blauer Drache schlüpft. Saphira nennt Eragon seine Drachin und bald müssen die beiden feststellen, dass sie in Gefahr sind. Der König des Landes weiß, dass ein Drache das Ende seiner Herrschaft bedeuten kann und er wird über Leichen gehen, um das zu verhindern. Ein Kampf beginnt, dessen Preis nichts Geringeres als das Heil eines ganzen Landes und seiner Völker ist.

Meinung
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, habe ich mich im ersten Moment gefragt: „Wie soll das bitte funktionieren? Der Junge (Eragon) ist 15 Jahre alt und soll die Welt retten?“ Eine seltsame Vorstellung, nicht wahr? Aber wie oft sind die Helden in Romanen und Filmen Teenager oder gar Kinder? Also habe ich das Buch gelesen und war schnell fasziniert von der Welt, die sich mir bot. Mit jeder neuen Seite konnte ich mir immer mehr vorstellen wie Alagaesia, das Land Eragons, aussieht, wie die Menschen, Elfen und anderen Wesen leben und vor allem, wie zerstört das Land vom ewig andauernden Kampf aussieht. Der Leser erhält sogar einen Einblick in die magische Sprache der Elfen.
Nein, natürlich ist sie nicht so komplex, wie die Elben-Sprache Tolkiens. Doch wir begleiten hier einen Jungen, der das alles erst lernen muss, wer will da verlangen, dass er gleich zu Anfang eine ganze Sprache lernt. Einen Schritt nach dem anderen.
„Eragon – Das Geheimnis der Drachenreiter“ ist eine phantasievolle Geschichte, die mehr als einen Geist angeregt hat, sich tief in diese Welt hineinzubegeben.

Verfilmung
Am 14. Dezember 2006 erschien der Film „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ mit Edward Speleers, Jeremy Irons, Sienna Guillory, Robert Carlyle, John Malkovich und Garrett Hedlund in den Hauptrollen. (Ich sehe Eragonfans gerade rotieren, weil sie den Film so schlecht fanden, in gewisser Weise kann ich das sogar verstehen.) Der Film ist nicht schlecht, er ist eigentlich ein solider Fantasy-Film, solange man ihn nicht mit der „Vorlage“ in Verbindung bringt. Zu viel wurde weggelassen (selbst die spitzen Ohren der Elfen), Wege wurden gekürzt, wichtige Figuren wurden gestrichen.
Um den Film-Durza zu zitieren: „Ich habe mehr erwartet.“ Da kann mein Eragon-Fanherz nur zustimmen. Doch wie gesagt, der Film an sich ist solide gemacht.

Fazit
Eragon hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Wir begleiten nicht nur einen Krieger, der lernen muss, seine Rolle zu akzeptieren, sondern auch einen Jungen, der erwachsen wird und die Höhen und Tiefen des Lebens kennenlernt. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Mein Fazit also 5 von 5 Zähnchen.

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