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10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann

Nach „10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wie ihr“ hier nun die Kehrseite. Ich habe noch einmal einige Top 100 Listen durchkämmt. Tatsächlich fand ich einige, bei denen ich mich gefragt habe: „Wie zum Teufel hat dieser Film es auf so eine Liste geschafft.“ Hier also meine Liste.

1. Die Truman Show
Ich muss sagen, schon nach den ersten Minuten war ich von „Die Truman Show“ genervt. Kennt ihr die Kissen mit dem Schaaf, dass auf alles zeigt und sagt: „Das ist doof!“ ? Genau so habe ich mich bei dem Film gefühlt. Dann kam auch noch erschwerend hinzu, dass damals zu dem Film Klausuren geschrieben werden mussten. Eigentlich mag ich Jim Carry und seine überzogene Art ja, aber diesmal konnte selbst der den Film aus meiner Sicht nicht mehr retten. Nein „Die Truman Show“ war niemals meins.

2. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2
Nein, ich werde jetzt nicht sagen, dass Buch war besser. Es heißt immer, dass in den ersten HP Filmen sehr genau zu sehen ist, dass die Hauptdarsteller viele schauspielerische Fehler gemacht haben. (Dagegen kann ich nichts sagen, es stimmt.) Diese haben sie in den späteren Filmen zwar ausgemerzt, dennoch sind mir die ersten einfach lieber. Besonders die Szene, wenn Harry zu Riddle geht, um sich umzubringen und so den letzten Horcrux zu vernichten und die Folgeszene mit Dumbledore haben mir nicht zugesagt. Es ist schwer zu sagen warum. Vielleicht ist es einfach Geschmackssache.

3. Hangover
Noch so ein Film, dem ich so gar nichts abgewinnen kann. Gut, er hat ein paar nette Szenen, aber im Großen und Ganzen habe ich mich immer gefragt, was soll das? Warum macht man um drei Kerle mit Filmriss in Vegas so ein großes Aufhängen. Dann auch noch zwei Fortsetzungen drehen … Musste das sein. Ihr könnt meine Antwort sicher erraten.

4. Rashomon
Für die, denen der Titel nun nichts sagt: Im mittelalterlichen Japan wird ein reiches Ehepaar von einem Räuber überfallen, der Mann wird getötet. Vor Gericht soll geklärt werden, was geschehen ist, wer die Schuld trägt und wer ehrlos gehandelt hat. Jeder Beteiligte (selbst der getötete Ehemann via Medium) und ein Holzfäller, der Augenzeuge war, werden gehört. Immer wieder wird die Szene aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Die subjektiven Sichtweisen sind sehr verschieden, deshalb kann man nicht sagen, dass man gezwungen wird, immer wieder dasselbe zu schauen. Irgendwann wurde es schwierig zu folgen. Ich war mehrmals versucht auszuschalten, doch da es ein Uniprojekt war, ging das leider nicht.

 

(Anmerkung: Nur für den Fall, dass sich jemand fragt. Filme die ich zu Schul- oder Unizwecken anschauen musste, sind bei mir nicht automatisch untendurch. Ich habe eine lange Liste von Filmen und Büchern, die ich dennoch gern geschaut/gelesen habe)

 

5. Herr der Ringe: Die Gefährten
Ich fand den Film so gähnend langweilig. Ja, am Ende gibt es tatsächlich Action, aber was ist mit dem Rest? Sie latschen und latschen und Latschen. Es passiert doch eigentlich gar nichts … und das in der Extendent Version über drei Stunden.

6. Gattaca
Uma Thurman, Jude Law und Ethan Hawk in einer Welt, für die Perfektionismus alles ist. Selbst der Mensch muss perfekt (also genmanipuliert) sein, sonst kann er es nie zu was bringen. Ich respektiere die Sozialkritik, die hinter dem Film als Botschaft steht, doch den „Gattaca“ an sich fand ich wieder gähnend langweilig. Er ist nicht schlecht gemacht, dass gebe ich zu, aber mich hat er leider nicht angesprochen.

7. The Sixth Sense
„Ich sehe tote Menschen.“ Gut er hat etwas Mysteriöses und das Ende ist überraschend, aber hier habe ich es nie geschafft, mich hinein zu fühlen. Teilweise mag es daran liegen, dass ich nie etwas für Haley Joel Osment übrig hatte. Aber auch „The Sixth Sense“ gehört für mich in die Kategorie, muss nicht sein.

8. Black Swan
Ich habe oft gehört, dass „Black Swan“ so toll sein soll, bevor ich ihn endlich gesehen habe. Außerdem mag ich Natalie Portman und Vincent Castelle. Als ich den Film dann aber geschaut habe, habe ich mich gefragt, was ist das? Nach der Hälfte etwa, war ich verloren und die einzelnen Szenen gingen nur noch an mir vorbei. Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal.

9. Children of Men
Eine post-apokalyptische Welt. Die Fähigkeit Kinder zu zeugen und vor allem zu auf die Welt zu bringen, scheint verloren. Nur eine junge Frau scheint noch dazu in der Lage. Allerdings bringt sie ihre Tochter in einem Kriegsgebiet zur Welt. Jeder will sie und ihr Kind haben. Also muss sie in Sicherheit gebracht werden. Noch ein Film, der es nicht geschafft hat, mich anzusprechen, obwohl die Leute in meinem Umfeld begeistert waren. Er ist düster, er hat eine gute Menge an Action und erzählt eigentlich eine gute Geschichte, dennoch gefiel er mir gar nicht.

10. Kevin allein in New York
Während ich „Kevin allein Zuhaus“ noch toll fand, wollte ich mir bei „Kevin allein in New York“ nur Augen und Ohren zuhalten. Wie bei jeder Fortsetzung wird alles nach Schema F wiederholt. Eigentlich ist es nicht überraschen, wie gesagt handelt es sich um eine Fortsetzung. Dennoch habe ich den Film in einigen Top Listen gefunden. Vielleicht kann ich Serendipity aus „Dogma“ hier zustimmen. Jemand hat seine Seele für diese Platzierung an den Teufel verkauft.

So Leute, das war meine Liste der „10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann“. Ich würde mich freuen von euch zu erfahren, welche Liste an Filmen ihr so habe, wo ihr mir zustimmt oder widersprecht.

Mit diesen Worten noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Eure Federmaus

10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wie ihr

Nachdem ich den Post zu genau diesem Thema in meinem Gästebuch gelesen habe, habe ich doch eine Weile überlegt, was sind denn gute und was sind schlechte Filme? Kann man das überhaupt so allgemein sagen? Wie bei allem ist es doch Geschmackssache. Ich persönlich finde nur die wenigsten Filme richtig schlecht, da ich selbst in den billigsten Produktionen oder bei den steifsten Schauspielern noch etwas Positives finden kann. (Klappt nicht immer, aber oft.) Um diesen Post hier schreiben zu können, habe ich mich mal im Internet umgesehen. Die 100 der schlechtesten Filme aller Zeiten ist spannend anzuschauen. Bei dem Film der die meisten Listen anführt, „Battlefield Earth“ mit John Travolta,  kann ich nur zustimmen. Der Film ist Mist und hat sich seine acht goldenen Himbeeren redlich verdient. Manch anderen auf den Listen fand mich dagegen aber gar nicht so schlecht.

 

Hier also meine „Top 10“ der Filme die Ich gar nicht so schlecht fand (Ich sehe schon den einen oder anderen Leser, der mir den Vogel zeigt, aber hey, ich mag diese Filme, auch wenn‘s seltsam klingt.):

 

Fright Night 1 und 2 (Remake!)

Colin Ferrall  als Vampirnachbar Jerry und Anton Yelchin als Charley, der als nächster Snack auf dem Programm steht, haben auf IMDB mit gut 6,4 Sternen ja noch gut abgeschnitten. Teil 2 mit neuer Besetzung (man hat die Gesichter schon mal hier oder da gesehen, aber bekannt sind sie nicht wirklich) bekommt nur noch 4,3 Sterne. Die Vampire haben viel zu lange, breite Zähne oder auch arg seltsames Beißwerkzeug (gilt für beide Filme) und die Jagd nach dem Jungfrauenblut ist sicher auch nichts neues, aber ich habe mich köstlich amüsiert, als ich sie geschaut habe. Während des zweiten Films habe ich mehr als einmal gehofft, dass Gerri (Ja, ja ich weiß, kreativer Name) ihre Beute bekommt. Vor allem die Sidekicks in diesen Filmen haben es mir angetan, ich fand die beiden Eds einfach toll. (Ja, wieder kreative Namenswahl.)

 

Witchville

Mit Luke Goss und Ed Speleers hat auf IMDB ganze 3,8 Sterne bekommen.  Was kann man zu dem Film sagen? Das Drehbuch ist mies, die Schauspieler sind bestenfalls hölzern, die Special Effects sind schlecht, die Kostüme noch viel schlechter und dennoch hat der Film etwas. Ich gebe zu, ich weiß selbst nicht genau was das ist, aber ich habe ihn gern geschaut und dann und wann schaue ich ihn auch noch gern. Vielleicht liegt es daran, dass er so schlecht ist, dass er schon wieder gut ist, wer weiß.

 

Aeon Flux

Steht auf vielen der Listen der schlechtesten Filme sogar sehr weit oben. Dabei machen Charlize Theron und Co. gar keine schlechte Sache. Auf IMDB hat der Film 5,5 Sterne, auf Moviepilot u.ä. schafft er es immer wieder unter die Top 10 der schlechtesten Film. Warum? Fragt mich nicht.

 

Infini

Erst nachdem ich meine Review hier geschrieben habe, habe ich gesehen, dass „Infini“ nicht sonderlich gut abschneidet (IMDB 5,4 Sterne, Amazon 2,5). Er hat eine solide und nicht zu weit hergeholte Geschichte, eine gut gespielte Hauptfigur und einen mehr als nur ein wenig interessanten „Bösen“. Es müssen keine Monster umgepustet werden, wie in „Doom“, was vielleicht eine schlechtere Bewertung verursacht, vielleicht wird einigen Zuschauern zu viel philosophiert, wer weiß. „Infini“ kommt auf jeden Fall nicht auf meine Liste der schlechtesten Filme.

 

Catwoman

Ja, ich sehe schon, wie ihr mir den Vogel zeigt. Ich weiß, der Film hat ja sogar 4 Himbeeren bekommen (IMDB gibt nur 3,3 Sterne). Aber warum ist er in MEINEN Augen nicht schlecht? Auch ich fand den Film absolut sinnfrei, so ist das nicht. Dennoch hatte ich nach dem Anschauen nicht das Gefühl Trash gesehen zu haben. Ich war nicht enttäuscht oder ähnliches. (Ja, gut, vielleicht hätte ich dem Kätzchen mehr angezogen, aber was soll‘s.)

 

13 Geister

Mit „13 Geister“ haben wir hier einen Film mit sehr durchwachsenen Kritiken. Einerseits finden wir ihn auf Listen diverser Zeitschriften als schlechter Film (IMDB gibt 5,6 Sterne), andererseits war er für den Saturn Award nominiert. An dem Film mochte ich besonders das sich ständig bewegende Haus mit den Glaswänden und die Kostüme der Geister. Der Film fällt vielleicht nicht in die Kategorie „Ich muss danach das Licht anlassen“, aber deshalb ist er nicht schlecht.

 

Pathfinder

Mit 4,8 Sternen ist auch der Film mit Carl Urban eher unterdurchschnittlich bewertet. Als ich andere Kritiken gelesen habe, musste ich schon schmunzeln. Zusammengestückelt und sinn- und zwecklos sind noch einige der netteren Beschreibungen.  Tja, ich habe ihn mir gern angeschaut und tue es auch immer wieder gern, wenn der „Pathfinder“ mal wieder im Fernsehen läuft

 

Der Pakt

Taylor Kitsch und Steven Strait als Nachfahren einiger überlebender aus Salem und Teenage-Hexen. Mit 4,7 ist „Der Pakt“ auch nicht gerade gut bewertet und als ich die Kritiken gelesen habe, wäre ich vor Lachen fast von Stuhl gefallen. Nicht weil sie gut gemacht sind, sondern weil sie durch und durch fies sind. Dann und wann hätten die Hauptfiguren gern etwas mehr tiefe haben können, das gebe ich gerne zu, aber sonst. Bei dem Film gehen meine Meinung und die so mancher Kritiker meilenweit auseinander.

 

Ghost Ship

Als ich das erste Mal von „Ghost Ship“  (5,5 Sterne auf IMDB) mit Gabriel Burns und Julianna Margulies hörte, fühlte ich mich an „Virus“ mit Jamie Lee Curtis erinnert. Ein Schiff irgendwo im nirgendwo, eine Bergungscrew und ein Haufen Probleme. Letzteren konnte ich gar nicht leiden, weshalb ich mich erst gesträubt habe, mir ersteren überhaupt anzusehen. Dann war ich doch positiv überrascht. Die Geister hier haben mir doch wesentlich mehr zugesagt als Robo-Monster.

 

Eragon

Wie oft habe ich gehört:  „Der Film ist so schlecht. Der hat ja gar nichts mit den Büchern zutun (oder nur sehr wenig).“ Ernsthaft, wen überrascht es noch, dass ein Film nicht viel mit seiner Romanvorlage gemein hat. Oftmals ist das was wir lesen, einfach nicht filmisch umzusetzen. Aber das macht einen Film nicht schlecht. Die Story ist gut erzählt. Außerdem sind Ed Speleers und Garrett Hedlund nett anzusehen (pfeiff). Ich mag den Film, auch wenn mir die Bücher noch lieber sind.

 

So das waren meine „10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wir ihr“. Ich muss sagen, es war schwieriger, als ich dachte. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, welche Filme für euch in diese Kategorie fallen.

Bis zum nächsten Mal

Eure Federmaus

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